Kommentar

Beiträge zum Thema Kommentar

Kommentar von Florian Haun: Ignoranz der Macht

Es ist schon ein starkes Stück von Bgm. Oppitz-Plörer, dass sie nicht zur Diskussionsveranstaltung der STADTBLATT-Redaktion im O-Dorf vergangene Woche aufgetaucht ist. Im Rahmen der Podiumsdiskussion hätte sie ohne Weiteres Missverständnisse ausräumen und für Aufklärung sorgen können, aber anstatt sich der Bevölkerung zu stellen, zog es die „Für-Innsbruck-Politikerin“ vor zu mauern. So nützten der erste Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber, Wohnbaustadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter und...

Kommentar von Sieghard Krabichler: Schöne Ferien!

Das große Schwitzen hat für viele bald ein Ende. Für die Landtags­abgeordneten ist es schon vorbei, eine Monster-Tagesordnung wurde vergangene Woche erledigt. Rasten heißt die Devise, denn es wird ein heißer Politherbst, die Budgetverhandlungen mit Einsparungen über 120 Mio. Euro stehen an. Die Schüler werden die letzten Schultage auch noch überleben, ebenso unsere gestressten Pädagogen. Wer aber weiter schwitzen wird, das sind die vielen geplagten Eltern, für die die Ferien der Kinder zum...

Kommentar: Zum gemeinsamen Erfolg verurteilt

Wer glaubte, dass karitative Organisationen im Umgang untereinander das Gebot der Nächstenliebe praktizieren, der wurde spätestens mit den Querelen zwischen der Bezirksstelle Schwaz des Roten Kreuzes und dem Landesverband des Roten Kreuzes eines Besseren belehrt. Der Ton ist rau, die Manieren lassen auch oft zu wünschen übrig: Besonders dann, wenn es gilt, sich über die Medien etwas auszurichten. Dennoch werden beide Streithanseln nicht um eine Einigung herumkommen, wenn sie sicherstellen...

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Kommentar: Neue Strukturen?

Selten hat der Nachwuchs eines Vereines in Tirol die Fußballmeisterschaft so dominiert, wie in der abgelaufenen Saison der des SC Schwaz. Einziger, aber bitterer Wermutstropfen ist der Abstieg der Kampfmannschaft. In ein paar Jahren wolle man „nur“ mit Schwazer Spielern antreten, betonte Nachwuchsleiter Hannes Vogler. Bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin die Perspektiven verbessern. Denn jung ist die Mannschaft bereits, einige BNZ-Kicker sind neu im Team. Und mit Werner Löberbauer ein alter...

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Rauchfrei ganz nach Geschmack Man riecht besser, die Kleidung stinkt nicht zum Himmel, der Kopf ist am nächsten Tag nicht so schwer - es ist gesünder und hat schon Vorteile, wenn es einem wegen der Rauchwolken die Tränen einmal nicht in die Augen treibt. Als Nichtraucher - tja, sogar als ehemaliger Raucher - schmeckt einem der weiße Nebel manchmal gar nicht. Es ist natürlich angenehm, gewisse Feste oder Bälle rauchfrei zu erleben. Denn eine Raucherglocke kann gewaltig stinken. Dennoch kann man...

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Kommentar: Bauern brauchen auch Ihre Hilfe

Es ist traurig, dass das Land Tirol Kampagnen starten muss, um etwas durchzusetzen, das selbstverständlich sein sollte: Nämlich, dass Hoteliers und Gastwirte heimische Milch, heimisches Joghurt, heimische Eier und hiesiges Fleisch auf Tisch und Teller bringen. Der Lichtblick dabei ist, dass ein Politiker mit gutem Beispiel vorangeht. Franz Hörl, Nationalratsabgeordneter und Hotelier in Gerlos, gehört seit Beginn zu jenen 19 Gastronomen des Bezirkes, die den Vertrag mit dem Land Tirol...

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Kommentar von Florian Haun: Nicht so langweilig!

Die Personalentscheidung, welche der SPÖ-Innsbruck bevorsteht, ist eine richtungsweisende. Der dynamische und aufstrebende Stadtrat Walter Peer tritt gegen die erfahrene Marie-Luise Pokorny-Reitter an und die GenossInnen im Gemeinderat scheinen sich selbst nicht ganz im Klaren darüber zu sein, wer denn nun die bessere Wahl ist. Gegenüber Journalisten hält man sich bedeckt und versucht, den Schein der Einigkeit zu wahren, aber selbst der gefinkeltste Rhetoriker kann nicht verbergen, was für...

Kommentar von Florian Haun: Gastgarten-light

Mit der neuen, vereinfachten Gastgartenregelung schlägt der Ministerrat in Wien wieder sanftere Töne gegenüber der Gastronomie an. Treu dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche“ gibt es nach der offiziellen Beendigung der leidigen Raucherdiskussion nun die Möglichkeit, einen „Gastgarten-light“ zu eröffnen, um die Klientel bei Laune zu halten. Grillen, Musizieren oder was sonst noch Spaß macht, ist zwar nicht erlaubt, aber immerhin darf man im „Gastgarten des Schweigens“ dann seine Zigarette ungestört...

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Die fabelhafte Welt der Heidi Heidi, deine Welt sind eindeutig nicht die Berge, sondern die internationalen Laufstege. Das ist auch gut so, denn wenn du auf der Alm gewesen wärst, hätte dich Thomas Gottschalk nicht in seiner Show entdecken können. Und was wäre schon eine Welt ohne Heidi Klum? Schmuck, Kleidung, Parfums, ein Buch, eine CD - das Heidi-Imperium ist riesig. Tausende Mädchen bewundern sie dafür und pilgern zu den Castings von "Germanys Next Topmodel", um von ihr zu lernen. Man mag...

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Kommentar: Langes Zögern hat sich nur gerächt

Nun ist es in Jenbach endlich vollbracht, das Regionale Altenheim wird umgebaut und in Hinkunft Jenbacher Sozialzentrum (JES) heißen. Ein gelungener Wurf, möchte man meinen. Aber dem ist nicht so. Seit 2004 wurde am Regionalaltenheim herumgedoktert. Eine Planung jagte die andere, während die Kosten stiegen und stiegen. Sogar ein Grundstück für den Neubau wurde erworben. Dann immer wieder die Vorwürfe an Bürgermeister Wolfgang Holub, mit den tatsächlichen Kosten hinter dem Berg zu halten....

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Kommentar von Stephan Gstraunthaler: "Miteinander wäre wohl zielführender!"

Miteinander wäre wohl zielführender! Sie sind beide Vollblutpolitiker. Sowohl Christoph Kaufmann als auch Arno Grünbacher sind seit Jahrzehnten im politischen Geschäft tätig und haben dennoch nicht den Blick für die Anliegen der Menschen verloren. Allerdings kommen auch die beiden bekennend stolzen „O-Dorfler“ nicht umhin, sich immer wieder in sinnlose politische Scheingemetzel zu verstricken anstatt eine gemeinsame Front für ihren Stadteil zu bilden. Im Endeffekt sind diese regelmäßigen...

Kommentar: Eine Investition für die Zukunft

Nach wie vor wird über das Projekt Widum in Aschau viel und heiß diskutiert. Es macht sogar den Anschein, dass sich das Dorf mit 97% Katholiken bei diesem Thema in drei Lager spaltet. Zum einen gibt es die totalen Befürworter, zum zweiten all jene, die sich der Notwendigkeit der Sanierung durchaus bewusst, aber aufgrund der hohen Baukosten unschlüssig sind und zum dritten jene, die kein Widum in Aschau brauchen. Auch wenn auf die Gemeinde jetzt Kosten von 150.000 Euro zukommen, sollten sich die...

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Kommentar von Florian Haun: Es gibt kein Zurück!

Das Zusammenleben im städtischen Ballungsraum kann leicht zur nervlichen Belastungsprobe werden. Oftmals genügt ein Funke und es entzündet sich ein regelrechter Nachbarschaftskrieg. Im Falle der Mieter in der Kranebitter Allee hat der Konflikt eine Dimension erreicht, der sich weder die Siedlungsgenossenschaft noch die Stadt Innsbruck entziehen kann. Wenn die Hemmschwelle einmal so weit gesunken ist, dass die Fäuste fliegen, brennt der sprichwörtliche Hut und es ist nur mehr ein Frage der Zeit,...

Kommentar von Sieghard Krabichler: Mehr als Abzocke

In Tirol werden 2010 mehr Gauner geschnappt, es gibt weniger Einbrüche, die Polizei bemüht sich vehement um Aufklärung und Prävention, geht in Schulen, versucht verstärkt, auch eine menschenrechtsgerechte Arbeitsweise zu etablieren, und trotzdem ist bei vielen Menschen beim Wort „Polizei“ nur der mit einer Radarpistole bewaffnete Beamte am Straßenrand präsent. Und der Strafbescheid, der dann das Konto belastet. Klar, die – vom Gesetzgeber – verordneten Verkehrsgesetze werden kontrolliert, die...

Kommentar: Fehlendes Geld tut Versicherung weh

Fehlendes Geld tut Versicherung weh Der Schwazer Politiker Hermann Weratschnig hat keine Hemmungen, sich mit Leuten und Institutionen anzulegen, die mächtiger sind als er. Dieses Mal hat er die Sozialversicherer ins Visier genommen (Bericht Seite 6). Er will Mitstreiter unter Kleinunternehmern finden, welche ihre Sozialversicherungsbeiträge auf ein Treuhandkonto einzahlen und erst dann der Sozialversicherungsanstalt weitergeben, wenn diese sich mit den Ärzten geeinigt hat. Nach dem Motto:...

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Kommentar von Sieghard Krabichler: Danke, Wien!

Wie in Wien mit Tirol – auch mit dem Tirol jenseits des Brenners – umgegangen wird, beweisen Bures und Pröll derzeit eindrucksvoll. Während Frau Verkehrsminister die Finanzierung des Brennerbasistunnels in Frage stellt und dadurch Österreich in der EU lächerlich macht, schweigt Finanzminister und Platter-Parteifreund – ist er es noch? – Pröll wie ein Grab. Natürlich rächt sich nun die Abwesenheit eines Tiroler Ministers in Wien. Lobbyismus übers Telefon oder via E-Mail ist halt wenig...

Kommentar von Stephan Gstraunthaler – Animosität bringt alles ins Stocken

Genau genommen wird seit nunmehr 20 Jahren über eine Neugestaltung der Markthalle und deren Zukunft diskutiert. Doch obwohl das Gebäude und damit der Standort und die gesamte Umgebung zusehens an Attraktivität verliert, scheitert die Umsetzung eines innovativen neuen Projektes bis dato an den persönlichen Animositäten einiger weniger. Namhafte Investoren würden sich darum reißen, auf diesem Areal Projekte zu realisieren, doch die mangelhafte Gesprächsbasis zwischen WK-Chef Bodenseer und...

Kommentar: Deutsch muss die erste Sprache sein

Der Schwazer Bürgermeister Hans LIntner wusste in der jüngsten Gemeinderatssitzung ganz genau, was er tat, als er die Besetzung einer Stelle als Stützkraft in die Tagesordnung der Sitzung aufnahm. Es gelang ihm, in der Silberstadt endlich eine Grundsatzdebatte darüber anzustoßen, warum die Enkelgeneration der einstigen türkischen Zuwanderer weniger Deutsch spricht als die Väter- und Großvätergeneration. Der gelernte Pädagoge Hans Lintner hat völlig Recht, wenn er sagt, dass dadurch die Gefahr...

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Kommentar von Stephan Gstraunthaler – Andere bekommen nur Händedruck ...

Mit der hitzigen Diskussion über die Sonderzahlungen an die erfolgreichen Olympioniken machte sich die Stadtregierung lächerlich, wie selten zuvor. Die teils cholerischen Anwürfe gegen die Grünen gipfelten in der Aussage „Ein Wapperl brauch ma ihnen nicht geben!“ Tatsache ist, dass Tausende Bürger in dieser Stadt tagtäglich und über Jahrzehnte ehrenamtliche Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen leisten, sei es als Helfer in Sozialeinrichtungen, als Funktionäre in Sportvereinen oder als...

Kommentar von Sieghard Krabichler: Hinter den Stauden

Viele Gemeinden stehen am Rande der Pleite, eindrucksvoll bestätigt wurde dies beim Tiroler Gemeindetag. Um die Budgets aufzufetten, hat der österreichische Gemeindebund-Präsident Mödlhammer jetzt wieder eine Geldbeschaffungsmöglichkeit hervorgeholt. Die Gemeinden sollten erneut Geschwindigkeitskontrollen durchführen dürfen. Immerhin bekommt der Straßenerhalter 50 Prozent der Bußgelder. Schon einmal hatten die Kommunen diese Möglichkeit, aus Datenschutzgründen wurde das 2008 abgestellt, aber...

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Revolution und keiner geht hin Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Dieser Ausspruch des US-amerikanischen Dichters Carl Sandburg ist eine schöne Analogie für jene Energiespar-Revolution, zu der Florian Lugitsch die Bürgermeister der Region lud. Von 16 Gemeindeoberhäuptern, die zusagten, kam schließlich gar keines. So ist kein Krieg zu gewinnen und eine Revolution braucht halt auch mehr als nur den Revolutionsführer. Die sollten aber eigentlich die Bürgermeister sein. Sie gehen mit...

NOTABENE

"Rien ne va plus" Irgendwann im letzten Jahr habe ich in meiner Kolumne bzw. einem Artikel den geplanten Ausbau der S 36/S 37 mit einer "Never ending Story" à la Ennsnahe-Trasse verglichen. Dort wird seit drei Jahrzehnten um eine für die Region sinnvolle Verkehrslösung gerungen - ohne Erfolg. Dasselbe Szenario könnte sich jetzt auch im Murtal bzw. in Kärnten abspielen. Denn kürzlich hat die Asfinag bekanntgegeben, dass der Ausbau der S 37 - aufgrund fehlender finanzieller Mittel für die...

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Ein bisschen Witz tut allen gut Manche scheinen nur für den Spaß zu leben. Was hin und wieder frustierten Menschen vor den Kopf stößt. Ja, das Leben ist nicht immer lustig und heiter zu sehen. Es gibt Zeiten, wo einem auch zum Weinen ist. Das kennt jeder. Wenn man jedoch wieder Abstand gewinnt, seine Wunden leckt und offen für Möglichkeiten wird, sieht man, dass das Leben wunderschöne Seiten trägt. Dabei hilft es, Dinge zu tun, die einem gut tun. Sich alle Verrücktheiten, die einem einfallen,...

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Frauenarbeit

von Elisabeth Krug Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, lieber Gerhard, Soso, Frauen sollen also - wie deine Gattin - zu Hause bleiben und selbiges gemeinsam mit den Kindern hüten. Gute Idee - für manche Männer. Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, außer dass Frauen vielleicht arbeiten wollen und / oder müssen. Schon mal daran gedacht, dass manche Frauen gar nicht anders können weil sonst die gehüteten Kinder gemeinsam mit dem Haus flöten gehen? Dass ohne das Einkommen der Frauen, die...

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