Nur wenig High-Tech
Österreich gibt sehr viel Geld für die Forschung aus

Autonomes Fahren in Kärnten / Klagenfurt Teststrecke Suraaa. | Foto: SYMBOLBILD:  Nikolaus Zangerle/Suraaa / OTS
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Die Forschungsquote gilt als wichtiger Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes: Österreich liegt hier im europäischen Spitzenfeld, die Ausgaben erreichen hierzulande mit 3,35 Prozent des BIP auch national einen Spitzenwert. 

ÖSTERREICH. Die Forschungsquote gibt den Anteil der F&E-Ausgaben (Forschung und Entwicklung) am BIP (Bruttoinlandsprodukt) wieder. Die Statistik Austria errechnete für das Jahr 2024 eine Forschungsquote von 3,35 Prozent, also satte 16,1 Milliarden Euro, die für F&E hierzulande investiert worden sind. Damit liegt man im europäischen Spitzenfeld. 

Die Forschungsausgaben erhöhten sich laut Statistik Austria sogar um 5,5 Prozent, doch der Anstieg des nominellen BIP fiel mit 1,8 Prozent eher gering aus. Das führte 2024 zur bisher höchsten Forschungsquote, die in Österreich bisher gemessen worden ist. 

So wurden in Österreich im Jahr 2024 knapp 49 Prozent (7,9 Milliarden Euro) von privaten Unternehmen bestritten, 16 Prozent (2,6 Milliarden Euro) vom Ausland (überwiegend ausländische Unternehmen, deren Tochterfirmen F&E betreiben, zuzüglich EU und ausländische Organisationen) und nur ein Prozent auf Sonstige (privater gemeinnütziger Sektor etc.). Der Bund zeichnete sich für knapp 34 Prozent (5,6 Milliarden Euro) verantwortlich, was einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Jahr 2023 entspricht. Die Finanzierung durch Forschungsprämien machte außerdem sechs Prozent (1,1 Milliarden Euro) aus. 

High-Tech Anteil vergleichsweise bescheiden

Trotz hoher Forschungsquote lag die Exportquote von High-Tech-Gütern bei "nur" rund 7,7 Prozent. Zum Vergleich: Deutschland, Ungarn und Frankreich verbuchten jeweils 10,6 Prozent, 14,4 Prozent und 15,6 Prozent. Mit fast 40 Prozent weist Österreich allerdings den höchsten Anteil an Low + Medium-Low-Tech Exportgütern auf, wobei dieser Anteil im Zeitraum 2014 bis 2022 sogar noch um 3,3 Prozentpunkte gestiegen ist. 

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer:

„Unsere Forschungsquote zeigt: Österreich kann im internationalen Vergleich sehr wohl mit-halten – das ist ein gutes Signal und ein starkes Zeichen für unseren Standort. Forschung ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Als Bundesregierung arbeiten wir daher an einer umfassenden Industriestrategie, in der Forschung ein zentrales Kapitel sein wird. Denn am Ende geht es um eines: einen wettbewerbsfähigen Standort, der Arbeitsplätze sichert und Wohlstand schafft."

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Die Forschungsquote gilt als wichtiger Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes: Österreich liegt hier im europäischen Spitzenfeld, die Ausgaben erreichen hierzulande mit 3,35 Prozent des BIP auch national einen Spitzenwert.  | Foto: Martin Baumgartner
Die Forschungsquote gilt als wichtiger Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes: Österreich liegt hier im europäischen Spitzenfeld, die Ausgaben erreichen hierzulande mit 3,35 Prozent des BIP auch national einen Spitzenwert.  | Foto: AKH Wien/Christian Hudek

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