Berufsweltmeisterschaft naht
OÖ-Top-Talente kämpfen in Shanghai um Medaillen
- Für Oberösterreich treten an: Luca Reitböck (Zimmerer), Fabian Spitzer (CNC-Drehen), Jonas Danninger (Kälte- und Klimatechnik), Simon Weiss (Gartengestaltung), Sarah Schöftner (Restaurant Service), Marcel Orter (Gartengestaltung), Hannes Sortsch (Koch), Andreas Landl (Fliesenleger)
- Foto: skillsaustria
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Österreichs Nationalteam für die Berufsweltmeisterschaften 2026 steht fest. Beim ersten Teamseminar in Linz wurde das Team Austria offiziell vorgestellt: 47 junge Fachkräfte aus allen Bundesländern, darunter acht aus Oberösterreich, werden bei den WorldSkills in Shanghai um Medaillen kämpfen. In 41 Berufen – davon 35 Einzel- und sechs Teamdisziplinen – tritt Österreich bei der größten Berufsweltmeisterschaft der Geschichte an.
OÖ/SHANGHAI. Es werden die größten WorldSkills aller Zeiten: Mit einer halben Million Quadratmeter Wettbewerbsfläche wird die Berufsweltmeisterschaft in Shanghai alle bislang geltenden Rekorde brechen. Über 1.500 Teilnehmende aus aller Welt werden sich im National Exhibition and Convention Center (NECC), einem bedeutsamen Wahrzeichen der Millionenmetropole, um den Weltmeistertitel matchen.
Am Start sind nur die Besten der Besten. Wer das aus Österreich ist, steht nun fest: Im Zuge des ersten Teamseminars in Linz wurde das Nationalteam der Berufe offiziell präsentiert. 47 junge Fachkräfte aus allen neun Bundesländern werden Österreich bei den WorldSkills 2026 in Shanghai vertreten. In 41 Berufen – davon 35 Einzel- und sechs Teamdisziplinen – tritt Österreich mit jungen Fachkräften bei der größten Berufsweltmeisterschaft der Geschichte an.
Teilnehmer aus allen Bundesländern
Die Steiermark stellt mit zwölf Teilnehmenden das größte Kontingent im Team Austria 2026. Aus Niederösterreich greifen zehn Medaillenhoffnungen um Edelmetall. Oberösterreich, Vorarlberg und Wien gehen mit jeweils acht Startern ins Rennen. Aus Kärnten kommen drei Teilnehmende, Salzburg ist mit zwei Teilnehmenden vertreten, Tirol und Burgenland mit je einem.
„Im Team Austria stehen junge Fachkräfte aus ganz Österreich – aus allen Bundesländern. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und Ausbildungswegen, doch sie verbindet eines: die Leidenschaft für das, was sie tun. Shanghai ist die größte Bühne, die WorldSkills je hatten. Dort braucht es nicht nur Können, sondern auch Ausdauer und innere Überzeugung“, erklärt SkillsAustria-Präsident Josef Herk.
Acht Oberösterreicher bereit für China
Oberösterreich stellt bei den WorldSkills 2026 acht Starter und bestätigt damit seine Rolle als einer der tragenden Ausbildungs- und Industriestandorte Österreichs. Im CNC-Drehen tritt Fabian Spitzer aus Altheim an, tätig bei Faschang Werkzeugbau GmbH. Andreas Landl aus Wartberg an der Krems (beschäftigt bei Schnellnberger GmbH) vertritt Österreich bei den Fliesenlegern. Im Gartengestaltungs-Team wollen Marcel Ortner aus Lasberg (Hablesreiter Gartengestaltung GmbH) und Simon Weiß aus Sandl (Lagerhaus Freistadt) das nächste rot-weiß-rote Erfolgserlebnis einfahren.
Europameister Jonas Danninger aus Herzogsdorf will im Bereich Kälte- und Klimatechnik nochmal nach Gold greifen. Er arbeitet bei Hauser Kältetechnik GmbH. EuroSkills-Starter Hannes Sortsch aus Oberneukirchen tritt im Beruf Koch für das Restaurant Lukas Kapeller an. Im Restaurant Service will Sarah Schöftner aus Vorderweißenbach (Hotel Guglwald) eine Topleistung auf internationalem Niveau kredenzen. Komplettiert wird das Aufgebot von Hauer-Fachkraft Luca Reitböck aus Taufkirchen an der Pram, der bei den Zimmerern aufs Podium klettern will.
1.000 Stunden Vorbereitung
In Linz selbst stehen neben den organisatorischen Abläufen auch erste inhaltliche Schwerpunkte auf dem Programm: Erwartungshaltungen, internationale Wettbewerbsbedingungen und der strukturierte Weg bis Shanghai. In den kommenden Monaten folgen mehrere Trainings- und Vorbereitungsmodule, ergänzt durch individuelles Fachtraining in den jeweiligen Berufen. Oft weit über tausend Trainingsstunden werden parallel zum beruflichen Alltag investiert.
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