"Schön, wenn Arbeit geschätzt wird"

Christina Mayr mit ihrer 2. Klasse in der Bücherei.
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  • Christina Mayr mit ihrer 2. Klasse in der Bücherei.
  • hochgeladen von Ruth Manzenreiter

BAD LEONFELDEN (dur). „Ich war anfangs ziemlich sprachlos, wusste nicht wie ich reagieren soll, aber dann habe ich mich gefreut. Es ist schön, wenn man sieht, dass die Arbeit geschätzt wird. Kollegen und Schüler haben sich mit mir gefreut und gratuliert“, schildert Christina Mayr. Auch Direktorin Angela Lonauer ist stolz, sieht es als Auszeichnung für Mayr und die ganze Schule: „Es ist schön, dass sich die Kollegen so ehrlich mitfreuen“.
Die Gallneukirchnerin Christina Mayr unterrichtet seit Herbst 2012 an der Hauptschule Bad Leonfelden und ist Vorstand der Integrationsklasse der zweiten Schulstufe. Die Fächer der dreifachen Mutter sind Deutsch, Geschichte und Musik.

Engagiert fürs Lesen
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Lesevermittlung. „Lesen ist generell wichtig. Gerade bei den neuen Unterrichtsmethoden wie offenes Lernen arbeiten die Schüler eigenständig und müssen viel lesen, recherchieren. Das ist auch eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben. Ich merke, dass lesen nicht out ist. Mir ist wichtig, dass die Schüler von sich aus lesen, es soll kein Zwang sein. Jeder ist interessiert, man muss es nur hervorkitzeln können. Manche können durch das Lesen in andere, positive Welten eintauchen“, meint Mayr.
Durch die Renovierung der Schulbibliothek und viele Neuanschaffungen hat Mayr das Leseinteresse der Schüler wieder geweckt. Dafür war viel Engagement und Arbeit in der Freizeit nötig. In den Deutschstunden arbeitet sie mit Lesetagebüchern. „Beim freiwilligen Lesen veranstalten die Kinder einen Wettbewerb, wer mehr gelesen hat“, erzählt sie. Auch durch die Betreuung der Online-Schülerzeitung „Press@school“ mit Kollege Melvin Suskic fördert Mayr das Lesen und die Kreativität der Schüler.

Positive Einstellung
„Für mich ist das Wichtigste, dass die Schüler Spaß haben, sie sollen sich auf den Unterricht freuen und mit einem guten Gefühl in die Schule gehen. Alle sollen gleiche Chancen bekommen. Ich sehe in jedem Schüler das Positive, versuche das herauszukitzeln, dann ergibt sich der Rest von selbst. Fühle mich als Entertainerin der Klasse, nutze meine Bühne, um den Stoff so zu vermitteln, dass er besser bei den Schülern ankommt. Ich hänge mich zwar rein, um den Schülern das Lernen schmackhaft zu machen, aber man bekommt auch so viel Energie von den Schülern zurück“, beschreibt Mayr ihre Einstellung.

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