Vor 80 Jahren
Gedenken an Zerstörung und um getötete KZ-Häftlinge

Pfarrer P. Hermann Sandberger zeigt auf die Marienstatue in der Herz Jesu-Kirche, die unbeschädigt geborgen werden konnte.
 | Foto: Zarl
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  • Pfarrer P. Hermann Sandberger zeigt auf die Marienstatue in der Herz Jesu-Kirche, die unbeschädigt geborgen werden konnte.
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Die Pfarre Amstetten Herz Jesu lädt am Donenrstag, 20. März, nach der Frühmesse von 8.15 Uhr bis 10 Uhr in Erinnerung an die furchtbaren Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkrieges zum Gebet (ANBETUNGSTAG). Es ist auch eine Bitte um den so dringend benötigten Frieden.

STADT AMSTETTEN. Am 20. März 1945 -also vor 80 Jahren - wurde Amstetten von schweren Bombenangriffen heimgesucht, bei denen viele Menschen starben. Darunter waren dutzende KZ-Häftlinge, die wegen Aufräumarbeiten aus dem damaligen Konzentrationslager Mauthausen in die Stadt gebracht wurden. Man verwehrte ihnen den Zugang zu den Luftschutzbunkern, etliche wurden zerfetzt und hingen in den Bäumen, erinnern sich Zeitzeugen.

Mahnmal für den Frieden

Als die letzten Flieger am 20. März 1945 den Himmel über der Stadt verließen, schlugen die letzten Bomben ein. Eine davon traf auch den Mitteltrakt der Kirche neben den Türmen. Die Kirche und mit ihr die Totenglocke waren jedoch zerstört. An dem Tag, als die meisten Menschen in Amstetten starben und man sie am meisten benötigte, war sie verstummt.

Die Rotphase dauert 42 Sekunden: Genug Zeit, um einen genaueren Blick auf das Sgraffito an der Fassade der Herz-Jesu-Kirche in Amstetten zu werfen. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Die Reste der Totenglocke aus dem zerstörten Turm der Herz-Jesu-Kirche wurden Jahre später gefunden und wieder zusammengefügt. Sie befinden sich heute in dem Teil der Kirche, der damals von der Bombe besonders zerstört wurde. Und sind ein Mahnmal für den Frieden! Inmitten des Unheils gab es aber auch Heil: Beim Bombenangriff auf die Kirche wurde NIEMAND verletzt. Inmitten der Trümmer der zerstörten Kirche wurde die Marienstatue, die auch heute noch die Marienstatue der Herz Jesu-Kirche ist, heil geborgen!

Am 20. März 1945 -also vor 80 Jahren - wurde Amstetten von schweren Bombenangriffen heimgesucht, bei denen viele Menschen starben.  | Foto: Hans-Peter Kriener
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Die Rotphase dauert 42 Sekunden: Genug Zeit, um einen genaueren Blick auf das Sgraffito an der Fassade der Herz-Jesu-Kirche in Amstetten zu werfen. | Foto: Hans-Peter Kriener
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