Notrufsystem für schnelle Hilfe
Hausnotruf mit Rekord und neuem Angebot

- Die Hausnotruf-Zentrale in Innsbruck ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Zwanzig ausgebildete Rettungssanitäterinnen und -sanitäter beantworten die Notrufe und leisten bei Bedarf professionelle Hilfe.
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Mit dem Hausnotruf trägt das Rote Kreuz Innsbruck seit über 40 Jahren zur Sicherheit für ältere, kranke oder beeinträchtigte Menschen oder Personen in risikoreichen Berufen bei. Über 7.000 Menschen setzen auf das wichtige Notrufsystem. 2024 wurden 79.000 Meldungen bearbeitet, in mehr als 11.000 Fällen rückte der Rettungsdienst aus. Mit der Notfalluhr für Aktive wird das Angebot jetzt erweitert.
TIROL. Mehr als 7.000 Menschen vertrauen bereits auf das bewährte Notrufsystem, das im Ernstfall per Knopfdruck schnelle Hilfe leistet. Ob Seniorinnen und Senioren, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Personen in risikoreichen Berufen – der Hausnotruf bietet Schutz und sorgt für Sicherheit. Nun erweitert das Rote Kreuz Innsbruck seinen Service mit einer Innovation: der Notfalluhr für Aktive.
Hilfe per Knopfdruck
Ein Sturz in der Dusche, ein plötzlicher Schwächeanfall, ein Stolpern über den Teppich im Vorzimmer oder ein unglücklicher Tritt beim Spazierengehen - unerwartete Gefahren lauern überall. Genau hier leistet der Hausnotruf Tirol unverzichtbare Hilfe. Mit nur einem Knopfdruck wird sofort eine Verbindung zur Servicezentrale hergestellt. Ausgebildete Rettungssanitäterinnen und -sanitäter bewerten die Situation und leiten, falls erforderlich, umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Ein individuell hinterlegter Alarmplan stellt sicher, dass im Notfall genau die Unterstützung erfolgt, die benötigt wird. Dieses erprobte System, das seit 40 Jahren Menschen in Tirol hilft und schützt, hat die beachtliche Marke von 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreicht.

- Mit nur einem Knopfdruck wird sofort eine Verbindung zur Servicezentrale hergestellt. Ausgebildete Rettungssanitäterinnen und -sanitäter bewerten die Situation und leiten, falls erforderlich, umgehend Rettungsmaßnahmen ein.
Credit: Rotes Kreuz Innsbruck - Foto: RKI
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„Wir freuen uns sehr, dass unser Hausnotruf so gut angenommen wird. Die Menschen in Tirol wissen, wie wichtig Sicherheit im Alltag ist – gerade für ein selbstbestimmtes Leben. 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind für uns ein beeindruckendes Zeichen des Vertrauens“, sagt Tobias Gössler, Leiter des Hausnotrufs Tirol beim Roten Kreuz Innsbruck.
Die neue Notfalluhr
Das Produktportfolio des Hausnotrufs reicht vom klassischen stationären Notrufgerät bis zu Angeboten wie der Notfalldose, dem Beratungspaket „Standfest – sturzsicher wohnen“ und mobilen Notrufsystemen. Die neueste Ergänzung ist die Notfalluhr – eine innovative Smartwatch, die speziell für aktive Menschen entwickelt wurde. Die Notfalluhr bietet neben den üblichen Funktionen wie Anzeige von Uhrzeit, Datum und Schrittzähler auch moderne Sicherheitsfeatures. Dank GPS, WLAN, GSM und Bluetooth kann der exakte Standort jederzeit abgerufen werden. Wasserfest und mit einem Akku ausgestattet, der bis zu 60 Stunden hält, ist sie der ideale Begleiter bei Bergtouren, Radtouren, Wanderungen oder überall dort, wo man sich aktiv bewegt und dennoch sicher fühlen möchte.
„Unser neuestes Produkt, die Notfalluhr, ist eine spannende Erweiterung unseres Angebots. Es richtet sich an alle, die auch unterwegs schnell und zuverlässig Hilfe erhalten wollen. Ein Knopfdruck genügt, und unsere Hausnotruf-Zentrale meldet sich umgehend“, erklärt Tobias Gössler.

- Mit der neuen Notfalluhr immer sicher unterwegs. Neben den üblichen Funktionen wie Uhrzeit, Datum und Schrittzähler enthält die Smartwatch auch moderne Sicherheitsfeatures. Dank GPS, WLAN, GSM und Bluetooth kann der exakte Standort jederzeit abgerufen werden.
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79.000 Notrufe im Jahr 2024
Die Hausnotruf-Zentrale in Innsbruck ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Zwanzig ausgebildete Rettungssanitäterinnen und -sanitäter beantworten die Notrufe und leisten bei Bedarf professionelle Hilfe. Im vergangenen Jahr wurden über 79.000 Meldungen bearbeitet, in mehr als 11.000 Fällen rückte der Rettungsdienst aus. Gössler: „Mit unserer Erfahrung aus vier Jahrzehnten wissen wir, was es braucht, um im Ernstfall schnell und effektiv zu helfen. Unser Ziel ist es, noch mehr Menschen in Tirol ein sicheres Gefühl im Alltag zu geben – sei es zu Hause oder unterwegs.“
Über das RKI
Das Rote Kreuz Innsbruck (RKI) ist die größte humanitäre Nonprofit-Organisation in Innsbruck und Umgebung. Rund 900 ehrenamtlich tätige Mitglieder und hauptamtliche Mitarbeitende erbringen vielfältige Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung. Dazu zählen Rettungs- und Notarzteinsätze, Krankentransporte, Ambulanzstunden, der Hausnotruf, Essen auf Rädern, die Tafel, Besuchsdienste, die Notschlafstelle, Krisenintervention, Sozialbegleitung sowie diverse andere Sozialleistungen. Das Bezirksrettungskommando steht Tag und Nacht für Katastrophen oder große Unfälle bereit. Das Ausbildungszentrum schult unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in der Ersten Hilfe. Das Leistungsspektrum unterliegt der bekannten Rotkreuz-Mission: „Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit verbessern.“

- „Wir freuen uns sehr, dass unser Hausnotruf so gut angenommen wird. Die Menschen in Tirol wissen, wie wichtig Sicherheit im Alltag ist – gerade für ein selbstbestimmtes Leben. 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind für uns ein beeindruckendes Zeichen des Vertrauens“, sagt Tobias Gössler, Leiter des Hausnotrufs Tirol beim Roten Kreuz Innsbruck.
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