Gemeinderatswahl 2025
Die bemühte Sachlichkeit der ÖVP-Kindberg

- Redaktionsbesuch im Kindberger Cowerk: Günter Niederberger und Josef Grätzhofer.
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Die ÖVP will in Kindberg stärker in die Gemeindearbeit eingebunden sein. Dazu braucht es ein dementsprechendes Wahlergebnis bei der Gemeinderatswahl am 23. März und den Verlust der absoluten SPÖ-Mehrheit.
KINDBERG. Die ÖVP-Kindberg legt den Wahlkampf zur Gemeinderatswahl am 23. März sportlich an. "Wir streben das Bürgermeisteramt an. Es ist ähnlich wie bei einer Weltmeisterschaft, dort zählt nur der Sieg, ein vierter Platz reicht nicht", so Stadtrat Günter Niederberger, auch Organisationsreferent der Stadtpartei und auf der Kanidatenliste auf Platz drei geführt.
Spitzenkandidat ist Josef Grätzhofer: "Realistischerweise sollte es ein Ziel sein, die absolute Mehrheit der SPÖ in Kindberg zu durchbrechen. Wir würden dann als erster Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wichtig wäre es für uns, dann von Anfang an in Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden zu sein. Gemeindearbeit geht nur mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit", so Josef Grätzhofer.

- Auf Platz eins der Kandidatenliste: Josef Grätzhofer.
- Foto: Foto Puntigam
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Dementsprechend sachlich wird man auch in den Wahlkampf gehen: "Es braucht die Anstrengung aller, dass der Ortskern in Kindberg nicht ausstirbt. Die Basis einer gut funktionierenden Werbegemeinschaft muss gestärkt werden, mit einem externen Partnerunternehmen, das einen Maßnahmenkatalog erarbeitet und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für Betriebsansiedelungen im Stadtkern sowie in den Stadtteilen Allerheiligen und Mürzhofen schafft", erklärt Grätzhofer.
Direkten Draht nach Graz
Sehr um eine rasche Umsetzung des Neubaus des Rüsthauses der Feuerwehr Kindberg-Stadt ist die ÖVP bemüht. Niederberger: "Die Finanzierung muss noch im Detail geklärt werden. Es gab zwar eine Förderzusage vom damaligen SPÖ-LH-Stv. Lang. Die Zusage bleibt aufrecht, ist aber jetzt ins Ressort von LH-Stv. Manuela Khom (ÖVP) gewandert. Sie ist unsere direkte Ansprechperson in der Landesregierung und zuständig für Kindberg für finanzielle Sonderunterstützungen und Bedarfszuweisungen. Wir bekennen uns darüber hinaus für den Bestand und die Förderung aller Kindberger Feuerwehren und Einsatzorganisationen."

- Günter Niederberger ist auf Listenplatz drei geführt.
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Die ÖVP will sich weiters für die Errichtung eines Geh- und Radwegs von Allerheiligen nach Jasnitz stark machen und für eine 30 km/h-Beschränkung vor der Volksschule Allerheiligen. Weiters soll die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden forciert werden. "Leider bewegt sich in Kindberg in diese Richtung wenig. PV-Anlagen auf bestehenden Objekten sind weitaus sinnvoller als auf Grünflächen", so Grätzhofer.
Bessere Wirtschaftsförderung
Als Wirtschaftspartei will man die Förderung für Klein- und Mittelbetriebe sowie die Ausweitung der Förderung auf die landwirtschaftlichen Betriebe angehoben sehen – eine entsprechende Förderrichtlinie wurde bereits ausgearbeitet. "Unsere Landwirte produzieren nicht nur Lebensmittel in hervorragender Qualität, sondern tragen durch die Bewirtschaftung ihrer Flächen einen wesentlichen Anteil zur Pflege unserer Kulturlandschaft bei", erklärt Grätzhofer.
"Wir werden auch im Wahlkampf sachlich bleiben. Es wird von uns keinerlei Untergriffigkeiten geben, schließlich gibt es auch einen 24. März, an dem wir uns wieder an einen Tisch setzen müssen."
Die weitere Reihung der Kandidaten:
Platz eins: Josef Grätzhofer
Platz zwei: Archie Hochörtler

- Joachim Hochörtler ist auf Platz zwei gesetzt.
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Platz drei: Günter Niederberger
Platz vier: Christian Tassler

- Platz vier: Christian Tassler
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Platz fünf: Andreas Ofner

- Andreas Ofner findet sich auf dem fünften Listenplatz wieder.
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Platz sechs: Monika Kamsker
Platz sieben: Rupert Hafenscherer
Platz acht: Kurt Sterlinger
Platz neun: Johannes Hofer
Platz zehn: Herbert Trippl
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