Wien
Leerer Schabbat-Tisch am Judenplatz für israelische Geiseln

Ein leerer Schabbat-Tisch mit 229 Sitzplätzen - ein Platz für jede israelische Geisel - war am Freitag am Judenplatz in der Wiener Innenstadt zu sehen. | Foto:  GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
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  • Ein leerer Schabbat-Tisch mit 229 Sitzplätzen - ein Platz für jede israelische Geisel - war am Freitag am Judenplatz in der Wiener Innenstadt zu sehen.
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Am Wiener Judenplatz wurde im Rahmen der Initiative "Bring Them Home Now" ein leerer Schabbat-Tisch für 229 von der Hamas verschleppen israelischen Geiseln aufgestellt. 

WIEN/INNERE STADT. Die "Jüdischen österreichischen HochschülerInnen" - kurz JöH - organisierten am Freitag, 27. Oktober, am Judenplatz in der Wiener Innenstadt die Aufstellung eines leeren Schabbat-Tisches in der Wiener Innenstadt. Grund sind die 229 von der Terror-Organisation Hamas verschleppten Geiseln.

Im Rahmen der israelischen Initiative "Hostages and Missing Families Forum - Bring Them Home Now" (z. Dt. "Forum für Geiseln und vermisste Familien - bringt sie jetzt nach Hause") wurde diese Installation durchgeführt.

Foto: JOEH/Ouriel Morgensztern

Auf diese Art und Weise wollte die JöH den in den Gazastreifen entführten israelischen Geiseln aufmerksam machen. "Bereits vergangene Woche war vor dem Tel Aviv Museum eine Schabbat-Tafel mit 229 leeren Sesseln aufgestellt, um an die von der Hamas aus Israel verschleppten Menschen – Frauen, Kinder, Alte, Kranke - zu erinnern", erklärt man.

Leere Sessel für das große Leid

Bei der Initiative "Bring Them Home Now", die 24 Stunden nach dem Hamas-Überfall gegründet wurde, organisieren jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt Aktionen, zuletzt in London, Rom und Paris: "Damit soll auf die unerträgliche Situation der entführten Familienmitglieder aufmerksam gemacht werden".

Foto: JOEH/Ouriel Morgensztern

"Die leeren Sessel an den Schabbat-Tischen stehen dabei für das große Leid ihrer Familien, Freundinnen und Freunde. Zu Schabbat findet sich jede Woche die gesamte Familie zusammen, um miteinander zu essen und den Ruhetag zu beginnen. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass der gemeinsame Shabbat für die vielen zerrissenen Familien bald wieder möglich ist", so Organisator der österreichischen Initiative, Immanuel Turkof.

‘Einen friedlichen Schabbat’ wünschen wir einander, doch den gibt es für uns nicht, solange die 229 Geiseln ihn nicht mit uns begehen können und am Schabbat-Tisch fehlen", erklärte der in Tel Aviv geborene und in Wien lebende Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici.

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