Stolz auf Wien
Finanzspritze für Café Ritter und Tschauner Bühne

- Die Tschauner Bühne bekommt eine Finanzspritze von der Stadt Wien.
- Foto: Veronika Thim
- hochgeladen von Maximilian Spitzauer
Über die Stolz auf Wien Beteiligungs-GmbH erhalten sechs Betriebe aus den Bereichen Gastronomie und Freizeit finanzielle Unterstützung.
WIEN. Die Stolz auf Wien Beteiligungs-GmbH stützt mittels Beteiligung Wiener Unternehmen, die coronabedingt zu kämpfen haben. Acht Unternehmen wurden mit insgesamt 3,3 Millionen Euro bei der ersten Ausrollung des Projekts unterstützt. Wobei sich die Stadt hier selbst an den Unternehmen beteiligt und Kapital in die Hand nimmt.
Bei "Stolz auf Wien II" will sich die Stadt auf Gastronomie- und Tourismusbetriebe konzentrieren, wobei bei die Stadt beim neuen Modell auf private Partner zurückgreift und nicht selbst finanziert. 3,1 Millionen Euro werden in die Hand genommen, um die Betriebe zu unterstützen, diesmal werden keine Beteiligungen, sondern Genussrechte erworben.
300.000 Euro für Tschauner Bühne und Café Ritter
Nachdem die Stadt das Projekt in die zweite Runde geschickt hat, bekommen nun sechs weitere Wiener Institutionen Unterstützung. 300.000 Euro Eigenkapital bekommt jede Einrichtung, um sich wieder aufzurappeln. Traditionsreiche Betriebe wie die Ottakringer Tschauner Bühne, die als Europas letzte Stegreifbühne gilt und sogar in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde, sind darunter.

- Zuletzt musste man um das Café Ritter zittern, nachdem im Frühjahr 2021 Insolvenz angemeldet wurde.
- Foto: Alois Fischer
- hochgeladen von Maximilian Spitzauer
Auch das seit 1907 in der Ottakringer Straße beheimatete Café Ritter bekommt eine Finanzspritze. Zuletzt musste noch um die Zukunft des Kaffeehauses gezittert werden, nachdem Insolvenz angemeldet wurde. Auch das ehemalige Café Volksoper, nun Grand Café am Alsergrund, dass erst 2020 Neueröffnung feierte, wird gestützt.
Dazu kommen noch die Palladium Eventlocation in Floridsdorf, die City-Restaurants Trattoria Martinelli im Palais Harrach – ein Unternehmen der Barbaros, die unter anderem für die "Regina Margherita" bekannt sind – und das ebenfalls in der Innenstadt beheimatete Restaurant Buxbaum.


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