Energiemodellregion Osttirol

L-energieregion | Foto: Gerzabek

Tirol stellt zwei von 37 österreichischen „Klima- und Energie-Modellregionen“

MIt den Bezirken Lienz und Landeck hat Tirol zwei Modellregionen, die mit Unterstützung des Klimafonds den Treibhausgasausstoß reduzieren.

BEZIRK (ebn). „Ich bin stolz, dass Tirol vom Umweltministerium für Osttirol und Landeck den Zuschlag erhalten hat, diese beiden Bezirke zu ‚Klima- und Energie-Modellregionen’ zu machen“, erklärt LHStv Anton Steixner. Ziel ist es, das Potenzial an Energieeinsparung und erneuerbaren Energieträgern von Gemeinden und Regionen optimal zu nutzen und sie so zu Energieselbstversorgern zu machen. Für die ausgewählten Modellregionen stehen maximal je 100.000 Euro zur Verfügung. Die Projekte werden zu mindestens 40 Prozent aus Eigenmitteln mitfinanziert. Die „Klima- und Energie-Modellregionen“ sind ein Förderprogramm des österreichischen Klima- und Energiefonds.

„Unsere Energieversorgung steht an einem Wendepunkt. Eine revolutionäre Umgestaltung unserer heutigen Strukturen ist unumgänglich“, betont Steixner. Mit der „Tiroler Energiestrategie 2020“ setzt Tirol auf wirksame Energie- und Klimagaseinsparungen. Dazu kommt der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien.

„Tirol wurde mittlerweile zum Vorreiter in der Biomassenutzung, zum Spitzenreiter im Bereich Solarenergie, ist bei den Wärmepumpen auf dem Vormarsch und hat in den letzten fünf Jahren rund 100 neue Kleinwasserkraftanlagen dazubekommen“, kann LHStv Steixner auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen.

Energiemodellregion Osttirol
Osttirol startet mit den besten Voraussetzungen als Energiemodellregion, denn es gibt bereits jetzt eine sehr gute Nutzung des regionalen Biomassepotenzials, gute klimatische und naturräumliche Verhältnisse und mehrere Vorreitergemeinden im Klimaschutz. Ziel der Energiemodellregion Osttirol ist, alle vorhandenen Potenziale zur Energieeinsparung und Energiegewinnung aus allen erneuerbaren Energieträgern umfassend zu erheben, einen Fahrplan zur Realisierung dieser Potenziale zu erstellen und die Umsetzung einzelner Maßnahmen zu unterstützen.

Gemeinden als Partner
Wichtige Partner dabei sind die Gemeinden, sowohl in ihrer Vorbildfunktion wie auch den BürgerInnen gegenüber. Angestrebt wird schlussendlich eine gemessene CO2-Neutralität. Koordiniert werden die Projekte im Regionsmanagement Osttirol (RMO), das auch für die Projektentwicklung verantwortlich zeichnet. Die Osttiroler Energieregion umfasst die Planungsverbände Sillian und Umgebung, das Villgratental, Tilliach und Lienz und Umgebung. Auf die Dauer von zwei Jahren zu Klima- und Energie-Regionsmanagerin bestellt wurde Helene Brunner.

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