Bezirk Mattersburg: Christbaumerzeugung hat Tradition

- Reiner Familienbetrieb: Karl Bauer mit Tochter Tanja und Frau Erika in seiner Christbaumkultur am Ortsende von Sieggraben
- Foto: Archiv
- hochgeladen von Walter Klampfer
BEZIRK. Mit 8.531 Hektar sind 35,9 Prozent und somit mehr als ein Drittel der Gesamtfläche im Bezirk Waldbestand. Lediglich 0,5 Prozent dieser Fläche sind öffentlicher Wald, der Rest befindet sich in privater Hand. Rund 53 Prozent sind Flächen über 200 Hektar, die ausschließlich von Urbarialgemeinden und der Stiftung Esterházy bewirtschaftet werden.
60 Prozent Brennholz
„Mehr als die Hälfte davon, nämlich rund 60 Prozent, dient der Energiegewinnung, der Rest wird je zur Hälfte als Sägeholz und Industrieholz verwertet“, weiß Bezirksforstinspektor DI Gernot Kainz.
Christbäume aus Tradition
Neben der Brennholzerzeugung hat die Christbaumerzeugung einen hohen Stellenwert im Bezirk. So werden rund 20 Hektar mit Christbaumkulturen bewirtschaftet. Die beliebteste Baumart dabei ist die Nordmannstanne.
„Von den rund 110.000 im Burgenland produzierten Christbäumen stammen etwa 12.000 aus dem Bezirk Mattersburg“, so der Geschäftsführer des Vereins „Burgenländischer Qualitätschristbaum“, Herbert Gerencser.
Langjährige Erfahrung
Karl Bauer aus Sieggraben ist einer, der sich seit vielen Jahren mit der Produktion von Christbäumen verschiedener Arten beschäftigt. Verteilt auf fünf Standorte in der Gemeinde bewirtschaftet er insgesamt acht Hektar und ist damit der zweitgrößte Christbaumproduzent in Sieggraben. „Die Nachfrage“, so der Experte, „ist dabei größer als der Ertrag, den wir als kleiner Familienbetrieb produzieren können.“
Weitere Berichte zum Thema Holz aus ganz Österreich finden Sie in unserem Themen-Channel.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.