Hübner: "Wir wollen alle, dass das neue StaMa gut wird"

- <f>Das StaMa Neu</f> muss mehr erfassen, als nur Stadtkern, weiß IG Innenstadt. Dennoch sei weiter ein Fokus auf Innenstadt wichtig
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IG-Innestadtobfrau Cornelia Hübner signalisiert nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten: "Kaufleute wollen sich konstruktiv einbringen, ihr müsst uns aber die Möglichkeit geben."
INNENSTADT (vep). Vergangene Woche war IG-Innenstadtobfrau Cornelia Hübner sauer. Wütend darauf, dass sie und die Klagenfurter Kaufleute - obwohl laut Hübner seitens der politisch Zuständigen anders versprochen - aus den Zeitungen den aktuellen Stand zum neuen Stadtmarketing erfahren musste.
"Natürlich habe ich mich geärgert, weil ich den verunsicherten Kaufleuten, die dann anriefen, nichts sagen konnte. Aber ich glaube, es geht nun vor allem darum, gemeinsam und konstruktiv an einem neuen Stadtmarketing für unsere Stadt zu arbeiten", schlägt Hübner versöhnliche Töne an. "Alle, egal ob Stadtpolitik, Wirtschaft oder Institutionen, haben glaube ich dasselbe Ziel: Ein funktionierendes StaMa, das Klagenfurt belebt und aufwertet. Die IG natürlich auch, wir forden ja schon lange ein professionelles StaMa, da die alleinige Arbeit der IG Innenstadt nur eine Zwischenlösung sein konnte."
Auf Workshop vorbereitet
Deshalb hat der Vorstand der IG Innenstadt vergangenen Freitag eine Sondersitzung einberufen. "Wir haben diskutiert, was sich die Kaufleute vom StaMa erwarten und uns auf den 11. Juli vorbereitet", so Hübner. Denn an diesem Tag, also heute, findet im ehemaligen C&A-Gebäude am Neuen Platz ein Workshop zum neuen StaMa mit allen Stakeholdern statt. "Der Vorstand wird daran teilnehmen, sich anhören, wohin die Reise geht und Vorschläge einbringen", so Hübner.
Das ist der IG Innenstadt wichtig
Was der IG Innenstadt beispielsweise am Herzen liegt, ist ein Plan B. Hübner: "Wir begrüßen, dass die Stadt keine Husch-Pfusch-Aktion möchte und lieber später startet, wenn Dinge unklar sind. Dafür braucht es aber einen Plan B, wie die Stadt in dieser Zeit weiter bespielt wird, sonst herrscht erneut Stillstand."
Weiterer Punkt: "Wir hoffen, dass alle Beteiligten im Gremium diesmal gleiches oder zumindest ein faireres Stimmrecht erhalten. Beim alten Stadtmarketing war es anteilsmäßig: Wer mehr zahlte, hatte mehr zu reden. Da hatten die kleineren Einzahler selbst gebündelt nie eine Chance und wurden immer überstimmt", zeigt Hübner auf.
Weiters regt die IG an, das alte City-Zehner-Gutscheinsystem zu adaptieren und ein verbessertes für die gesamte Stadtbelebung einzuführen. Auch gemeinsame Werbemaßnahmen und Aktionen mit den Einkaufszentren sollen starten, wie es eigentlich damals auch im alten Stadtmarketing geplant war.
Weitere Anregungen wird die IG heute bei dem Workshop bzw. weiteren Gesprächen darlegen, "wenn wir als gleichwertiger Partner ins Boot geholt werden und nun in Zukunft hoffentlich an konstruktiven Detailgesprächen mitwirken können", so Hübner.


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