Grüne Hollabrunn Gesundheitspakt
Fordern mehr Transparenz & Mitsprache

- Der Anfahrtsweg für werdende Mütter würde sich stark erhöhen.
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Der niederösterreichische Gesundheitspakt 2040 sorgt weiterhin für Diskussionen. Grünen-Landtagsabgeordneter und Klubchef in Hollabrunn Georg Ecker kritisiert die fehlende Einbindung der Gemeinden und des Landtags sowie mangelnde Transparenz seitens der Landesregierung.
HOLLABRUNN. Grünen-Landtagsabgeordneter und Klubchef in Hollabrunn Georg Ecker bemängelt, dass die schwarz-blau-rote Regierung den Reformprozess ohne Mitsprache von Gemeinden und dem Landtag vorangetrieben habe: "Die Regierung hat es auch verabsäumt, die Hintergründe der Reform klar und transparent zu kommunizieren, wodurch viel Verunsicherung in der Bevölkerung entsteht.“

- Landtagsabgeordneter Grüne und Klubchef Hollabrunn Georg Ecker
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Kritik an der SPÖ: „Unglaubwürdig“
Verwundert zeigt sich Ecker auch über die Sozialdemokratie, die zwar auf Bezirksebene Wirbel macht, aber auf Landesebene den Pakt gemeinsam mit schwarz und blau vorgestellt hat. "Das riecht nach Populismus und ist unglaubwürdig“, so Ecker.

- Kein Stein wird im Gesundheitswesen in Niederösterreich auf dem anderen bleiben.
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Versorgungssicherheit im Fokus
Grundsätzlich hält Ecker Spezialisierungen für sinnvoll, wenn sie die Behandlungsqualität steigern– etwa durch höhere Fallzahlen in einem einzelnen Spital und damit mehr Erfahrung der Ärztinnen und Ärzte, wie mit einer gewissen Erkrankung umgegangen werden kann.

- Landesklinikum Hollabrunn
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"Was die regionale Versorgung betrifft, werden wir ganz genau darauf achten, dass die versprochene Akut- und Erstversorgung in Hollabrunn auch nach Abschluss der Reform jederzeit, Tag und Nacht, sichergestellt ist. Im heutigen System nicht hinnehmbar ist die Streichung des Notarztstützpunktes in Retz – hier drohen Verschlechterungen für den Norden unseres Bezirks“, sagt Ecker.

- Die Abteilung in Hollabrunn ist eine von nur zwei Abteilungen Niederösterreichs die von WHO und UNICEF als "Babyfriendly Hospital" zertifiziert wurde. Diese Auszeichnung garantiert Stillberatung und Bindungsförderung zwischen Eltern und Kind auf allerhöchstem Niveau.
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Nachfolge nicht ausgeschrieben
„Die plötzliche Schließung der Geburtenabteilung in Hollabrunn zeigt einmal mehr, dass die schwarz-blau-rote Landesregierung die Personalsituation in den NÖ-Spitälern nicht im Griff hat. Ich finde es völlig unverständlich, dass nicht einmal versucht wurde, die Nachfolge auszuschreiben.“
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