Kommentar Döbling
Bei der Krottenbachstraße sollten die Anrainer im Mittelpunkt stehen
- Unser Redakteur, Fabian Franz, und seine Meinung zur erneut entflammten Diskussion rund um den Radweg auf der Krottenbachstraße.
- Foto: Mach
- hochgeladen von Fabian Franz
MeinBezirk-Redakteur, Fabian Franz und seine Meinung zur ewig andauernden Diskussion über den Radweg Krottenbachstraße und warum man hier seitens der Politik die eigenen Meinungen hinten anstellen sollte.
WIEN/DÖBLING. Der Radweg Krottenbachstraße war bereits vor meiner Zeit als zuständiger Redakteur für Döbling eines der Themen im Bezirk. Als ich den 19. Bezirk übernommen habe, wurde mir schnell bewusst, wie sehr sich die Geister hier scheiden.
Neben einer Meinung hatte auch jeder eigene Auslastungszahlen, die sehr weit auseinandergingen. Wirklich belegbare Zahlen gibt es nun aber nicht zu besagter Nutzung, sondern zur Parkplatzsituation rund um den Radweg.
Schwere Suche nach Parkplätzen.
In der Saileräckergasse liegt die Auslastung in den Abendstunden beinahe bei 100 Prozent. Diese Zahlen sind belegt, die Studie unabhängig durchgeführt. Tatsachen, die auch niemand bezweifelt. Warum es zu dem Mangel kommt, da scheiden sich die Geister dann aber erneut.
Die einen schießen gegen den Radweg, die anderen fordern Anrainerparken. Doch wie man es dreht und wendet: Die Parkplätze sind weg. Der Radweg ist da. An der Auslastung ändern weder böse Worte noch Anrainerparkplätze wirklich was. Was es braucht, ist eine Lösung für die Anrainerinnen und Anrainer. Darauf sollte man sich konzentrieren.
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