Aumannplatz-Umgestaltung
Nach Feedback wurde jetzt die neue Planung vorgestellt
- Die konkreten Pläne sehen weiterhin eine Vergrößerung der Grünfläche und eine neue Fußgängerzone vor.
- Foto: Visualisierung - www.sehorst.com
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Die Pläne für die Neugestaltung des Aumannplatzes werden konkreter. Nach der ersten Präsentation im Frühjahr wurde das Konzept überarbeitet und nun mit den Rückmeldungen aus dem Bezirk erneut vorgestellt.
WIEN/WÄHRING. Als Anfang Mai ein erstes Grobkonzept für die geplante Umgestaltung des Aumannplatzes vorgestellt wurde, löste das im Bezirk ein Beben aus. Die einen sahen darin einen notwendigen Schritt zu einem grünen, urbanen Grätzl – die anderen hingegen das Wegfallen von Parkplätzen und die Tilgung der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung.
Am Mittwoch, 16. September, wurden jetzt die konkreten Pläne für die Umgestaltung vorgestellt. Das jetzt vorgestellten Konzept entspricht zwar im Wesentlichen dem bereits bekannten Konzept, nach einer Phase der Evaluation wurden jetzt jedoch auch das Feedback der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der angrenzenden Unternehmerinnen und Unternehmer eingearbeitet.
Verkehrsführung wird auf der Gentzgasse gebündelt
Im Zeitraum von Mai bis Ende September informierte eine Pop-up-Ausstellung direkt am Aumannplatz über die jeweils aktuellen Planstände. Bis Mitte Juni waren dabei alle Währingerinnen und Währinger eingeladen, Rückmeldungen zum präsentierten Konzept einzubringen. Unter Einbeziehung des gesammelten Feedbacks wurde aus dem Grobkonzept jetzt die nun präsentierte Planung erstellt.
- Die neue Planung wurde bei einem Event am Mittwoch, 16. September, am Aumannplatz präsentiert.
- Foto: BV18
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Die vorgestellte Planung sieht weiterhin eine Vergrößerung der Grünfläche und neue Bäume vor. Auch ist immer noch geplant, den Autoverkehr in beide Richtungen entlang der Gentzgasse zu bündeln, um den Abschnitt auf der Währinger Straße zu einer Fußgängerzone zu gestalten. Um hier ein Stauaufkommen zu verhindern, soll zusätzlich die Einbahnrichtung der Argauergasse von der Währinger Straße zur Gentzgasse und jene der Köhlergasse von der Gentzgasse zur Währinger Straße geändert werden. Der Autoverkehr soll so im Wesentlichen wie bisher fahren können, aber weniger Platz benötigen, heißt es seitens der Bezirksvorstehung.
Finale Bewilligung folgt durch Bezirksvertretung
Bezüglich der Fußgängerzone wurde auf die Anforderungen der angesiedelten Geschäfte, Unternehmen und Lokale reagiert. So soll es eine Liefermöglichkeit, Ladezone, einen Behindertenparkplatz und eine Haltezone für den schnellen Einkauf geben. Der Taxi-Standplatz im Anschluss an die Haltestelle „Aumannplatz“ in der Währinger Straße und die Wien-Mobil-Station am westlichen Teil des Platzes sollen das Mobilitäts-Angebot ergänzen.
Die Radverbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtel wird weiterhin vom Radweg Währinger Straße über die Klostergasse zur fahrradfreundlichen Schulgasse geführt – die bisher provisorische Anbindung mittels Betonleitwänden wird nun für Fuß- und Radverkehr auch baulich übersichtlich ausgeführt. Darüber hinaus wird es den Radlerinnen und Radlern möglich sein, auch über die Fußgängerzone zu fahren.
Im nächsten Schritt wird jetzt auf Basis der präsentierten Planung eine valide Kostenschätzung erfolgen. Ob das Projekt dann bereits im nächsten Jahr umgesetzt wird, entscheidet schlussendlich die Währinger Bezirksvertretung.
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