Aus zwei Quellen
Kurhaus Bad Gleichenberg sichert sein Thermalwasser

Das Kurhaus Bad Gleichenberg setzt Maßnahmen für die nachhaltige Thermalwasser-Versorgung im Kurhaus und in der Therme der Ruhe. | Foto: Die Therme der Ruhe/Werner Krug
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  • Das Kurhaus Bad Gleichenberg setzt Maßnahmen für die nachhaltige Thermalwasser-Versorgung im Kurhaus und in der Therme der Ruhe.
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Das Kurhaus Bad Gleichenberg setzt Maßnahmen für die nachhaltige Thermalwasser-Versorgung im Kurhaus und in der Therme der Ruhe. 540.000 Euro werden investiert.

BAD GLEICHENBERG. Das Kurhaus Bad Gleichenberg setzt in den kommenden Monaten umfangreiche Maßnahmen zur Versorgungssicherheit von Thermalwasser. Damit wird gewährleistet, dass das Gesundheits- und Erholungsangebot im Kurhaus und in der Therme der Ruhe auch für künftige Generationen angeboten werden kann.

Das Kurhaus Bad Gleichenberg mit Gesundheitszentrum, Kurhotel und Therme der Ruhe.
 | Foto: Peter Siegel
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540.000 Euro werden investiert

In den kommenden Monaten – voraussichtlich bis August – werden laut Presseaussendung rund 540.000 Euro in die technische Adaptierung der Bohrungen bei der Max- und Mariannenquelle investiert. Auftraggeber für die notwendigen baulichen Maßnahmen ist die "Quellen im Brunnental Bad Gleichenberg Wasserversorgung GmbH" (QUIB), ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Kurhaus Bad Gleichenberg.

Für die hochsensiblen Arbeiten wurden insgesamt zehn Fachbetriebe beauftragt, die in enger Zusammenarbeit mit technischen Büros und den zuständigen Behörden eine reibungslose Umsetzung garantieren.

Thermalwasser aus 1.500 Metern Tiefe

In Bad Gleichenberg wird aus zwei Thermalquellen das heilkräftige Thermalwasser gewonnen. Die Mariannenquelle hat eine Quelltemperatur von 24° C und kommt aus einer Tiefe von 1.500 Metern, die Max-Quelle hat eine Quelltemperatur von 40° C aus einer Tiefe von 1.042 Metern. Beide Thermalquellen sind Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Säuerlinge mit hohem Anteil an Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und weiteren Spurenelementen.

Aus dem Thermalwasser wird vor Ort die Starksole als natürliches Heilvorkommen gewonnen, mit der Kurpatientinnen und Kurpatienten bei Haut- und Lungenkrankheiten therapeutisch behandelt werden. Auch die Badebecken in der Therme der Ruhe werden damit gespeist und sorgen für Entspannung und Erholung.

Die Therme der Ruhe  | Foto: Stefan Knittel

Umweltschonende Bauarbeiten im Kurpark

Besonderes Augenmerk liege auf der nachhaltigen Erhaltung des 190 Jahre alten Kurparks Bad Gleichenberg. Nach Abschluss der Bauarbeiten werde der Kurpark in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der Kurpark bleibe für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich – mit Ausnahme von Sicherheitssperren zwischen Sternallee und Baustelle – und somit ein Ort der Gesundheit und Erholung, an dem weiterhin die wohltuende Wirkung der Natur und des einzigartigen Klimas genossen werden könne.

Mit diesen Investitionen setze das Kurhaus Bad Gleichenberg ein klares Zeichen für den Umweltschutz, die nachhaltige Nutzung der wertvollen Thermalwasserquellen und stelle sicher, dass auch künftige Generationen von den heilenden Kräften des Thermalwassers profitieren könnten.

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