Julius-Meinl-Gasse
Eine Volksschule hilft vom Hochwasser Betroffenen

Die Klasse hat zusammengelegt, um die Familie in Not zu unterstützen.  | Foto: Foto: VS Julius-Meinl-Gasse
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Die Volksschule Julius-Meinl-Gasse hat vom Hochwasser betroffenen Menschen geholfen. Durch verschiedene Spendenaktionen konnten insgesamt 1.000 Euro gesammelt werden. 

WIEN/OTTAKRING. Die Bilder vom Untwetterwochenende rund um den 15. September 2024 bleiben noch lange in Erinnerung. Vor allem in den Gebieten in Niederösterreich, die immer noch unter den Überflutungen und Regenschäden zu leiden haben.

Weil Schülerinnen und Schüler der Volksschule Julius-Meinl-Gasse in Ottakring helfen wollten, haben sie sich eine Aktion überlegt, um etwas beitragen zu können. Denn seit Jahren werden an der Schule durch verschiedene Aktionen wie „Spendensingen“ oder „Spendenlauf“ unterschiedliche Hilfsorganisationen wie zum Beispiel „Herzkinder“, „Kinderkrebshilfe“ oder „Vier Pfoten“ von den Kindern und Eltern der Schule unterstützt.


Kinder helfen mit Taschengeld

Nach den Berichten über die Hochwasser-Katastrophe in Niederösterreich wurde die Idee geboren, eine Spendenaktion zugunsten einer in Not geratenen Familie durchzuführen. Und auch die Wahl war dabei schnell getroffen. Denn das Haus einer ehemaligen Schülerin und mittlerweile Mutter von vier Kindern im Alter zwischen sieben und 14 Jahren im Bezirk Tulln war besonders von den Schäden an dem katastrophalen Wochenende betroffen.

Die jüngsten Hochwasserereignisse im September haben in Österreich einen Gesamtschaden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro verursacht, wie aus einer Erhebung des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Complexity Science Hub (CSH) hervorgeht.  | Foto: Marktgemeinde Zwentendorf
  • Die jüngsten Hochwasserereignisse im September haben in Österreich einen Gesamtschaden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro verursacht, wie aus einer Erhebung des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Complexity Science Hub (CSH) hervorgeht.
  • Foto: Marktgemeinde Zwentendorf
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Denn seither ist die Familie gezwungen auf einem Campingplatz in Tulln zu wohnen, da das ehemalige Haus nunmehr zu starke Schäden aufweist. Bereits nach kurzer Zeit konnte durch die Schülerinnen und Schüler eine Summe von insgesamt 1.000 Euro gesammelt werden. Das Besondere dabei ist, dass viele Kinder sogar ihr eigenes Taschengeld beisteuerten. Der Betrag konnte schließlich kurz vor den Herbstferien an die betroffenen Familie überreicht werden.

Bezirksvorsteherin gratuliert

„Die Pädagoginnen und Pädagogen und die Kinder der Volksschule Julius-Meinl-Gasse überlegen sich jedes Jahr aufs Neue ein tolles Spendenprojekt. Ich bin wirklich begeistert, mit wie viel Engagement und Gemeinschaftssinn die Schülerinnen und Schüler dabei sind“, freut sich auch die Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ).

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