Temporäre Schließung
Heeresgeschichtliches Museum wird ab Februar saniert

Das Heeresgeschichtliche Museum befindet sich im Arsenal. Es soll jetzt für Erweiterungsarbeiten geschlossen werden. | Foto: Daniel Trippolt/HBF
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  • Das Heeresgeschichtliche Museum befindet sich im Arsenal. Es soll jetzt für Erweiterungsarbeiten geschlossen werden.
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Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und vergrößert. 2025 steht neben dem Gedenkjahr mit zahlreichen Veranstaltungen auch eine Sanierung bevor. 

WIEN/LANDSTRASSE. Seit zwei Jahren ist Georg Hoffmann als Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) tätig. In dieser Zeit hat sich im Arsenal einiges getan, man befindet sich im Entwicklungsprozess zu einem Museum mit militärhistorischem Schwerpunkt. 

Für das Jahr 2025 ist viel geplant. Einerseits handelt es sich um ein Gedenkjahr, in dem zahlreiche Veranstaltungen sowie vier wissenschaftliche Konferenzen stattfinden werden. Andererseits steht auch eine bauliche Sanierung kurz bevor. Diese betrifft die denkmalgeschützten Ausstellungssäle zum Dreißigjährigen Krieg und den sogenannten Maria-Theresien-Saal. 

Bauarbeiten ab Februar

Für die Bauarbeiten schließt man mit Montag, 10. Februar, die beiden Ausstellungssäle. Neuerungen sind etwa für Elektrik, Mauerwerk oder Bodenbeschaffenheit notwendig. Wann die Säle wieder geöffnet werden, ist bisher noch nicht klar. Führungen sind noch bis Sonntag, 9. Februar, möglich. Am 8. und 9. Februar findet zu jeder vollen Stunde eine statt.

Unter anderem wird der der Saal 2, auch bekannt als Maria-Theresien-Saal, saniert.  | Foto: Daniel Trippolt/HBF
  • Unter anderem wird der der Saal 2, auch bekannt als Maria-Theresien-Saal, saniert.
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Auch weitere Veränderungen stehen an. Die Sammlungsleitung sowie die Leitung der musealen Forschung werden neu besetzt und man setzt künftig auf Partner wie das Foto Arsenal Wien oder das Filmmuseum. Dadurch soll gemeinsam ein kulturell genutzter Raum im Arsenal geschaffen werden.

2024 voller Erweiterungen

Seit 2023 kann Hoffmann unter anderem auf einige räumliche Erweiterungen zurückblicken. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden Büro-, Depot- sowie Atelierflächen zur Verfügung gestellt. Auch 26 weitere Arbeitsplätze wurden ausverhandelt. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir im Jahr 2024 unsere Zielsetzungen nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen haben", freut sich Hoffmann. 

Georg Hoffmann ist seit 2023 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums.  | Foto: Peter Lechner/HBF
  • Georg Hoffmann ist seit 2023 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums.
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Durch die Erweiterungen sei das HGM "auf einem sehr guten Weg und in eine Richtung unterwegs, die ich mir für das Haus gewünscht habe", zeigt sich Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner (ÖVP) zufrieden. Bereits eingebunden wird das Burgtor am Heldenplatz. Im Frühjahr 2026 wird eine Ausstellung eröffnet, die extern von Historiker Niko Wahl kuratiert wird. Sie befasst sich mit dem Zeitraum 1918 bis 1956. 

Alle Infos zum Museum und zu den Führungen gibt es auf www.hgm.at

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Das Heeresgeschichtliche Museum befindet sich im Arsenal. Es soll jetzt für Erweiterungsarbeiten geschlossen werden. | Foto: Daniel Trippolt/HBF
Unter anderem wird der der Saal 2, auch bekannt als Maria-Theresien-Saal, saniert.  | Foto: Daniel Trippolt/HBF
Georg Hoffmann ist seit 2023 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums.  | Foto: Peter Lechner/HBF
HGM-Direktor Georg Hoffmann mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) | Foto: Gunter Pusch/HBF

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