So startete Chris Da Noir seine DJ-Karriere
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- Markenzeichen des DJs? Auf der Bühne hat er immer gute Laune und sprüht vor Energie
- hochgeladen von Kerstin Longin
Unverhofft kommt oft: Christoph Schwarz alias Chris Da Noir rutsche einfach in die DJ-Szene hinein.
Oft ist Christoph Schwarz (30, Sigmundsherberg) nur zum Schlafen zu Hause. Hauptberuflich Lokführer und nebenbei DJ zu sein, verlangt ihm einiges ab. Zum Glück hat er einen festen Schlaf und braucht nicht viel davon.
2004 stellte er ein paar Eigenkreationen ins Netz. Als bei einem privaten Discobesuch in Horn einer seiner Songs aus den Boxen dröhnte, war der angehende Musikproduzent doch überrascht. „Wenn ich zum DJ hingeh, glaubt der jetzt sicher, ich bin einer von den vielen Alkoholisierten, die aus Spaß behaupten sie sind DJ.“, erinnert sich Christoph lachend, wagte es aber trotzdem.
Von da an entpuppte sich Christophs Musikkarriere als Selbstläufer: Seine Gigs wurden auf dem damaligen Radio-Sender HIT FM (heute 88.6) übertragen, immer mehr regionale Feste buchten ihn und bei einem lokalen DJ-Contest landete er von insgesamt 60 Bewerbern auf dem 2ten Platz. Vor 9 Jahren legte er für seine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer die Musik-Karriere schweren Herzens auf Eis. 2011, nach Absolvierung, fand er wieder in die DJ-Szene hinein und hat sich auf vielen Events zum musikalischen Fixpunkt etabliert. „Wir DJs sind aber keine Superstars!“, schmunzelt er und beweist damit Bodenständigkeit.
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