Währing
Umgestaltung des Aumannplatz bestimmt Bezirksvertretungssitzung

Rückmeldungen konnten direkt am Aumannplatz in den Kasten eingeworfen werden. | Foto: BV 18/GB*
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In der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung dominierte vor allem ein Thema die Diskussion: die Umgestaltung des Aumannplatzes und die damit verbundene Veränderung der Verkehrsführung. 

WIEN/WÄHRING. Bei der jüngsten Sitzung der Währinger Bezirksvertretung hat ein Thema die Verhandlungen bestimmt: nämlich das Grobkonzept für die Umgestaltung des Aumannplatzes. Für besonders viel Gesprächsstoff sorgte ein Resolutionsantrag der ÖVP, der sich für den „Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung“ einsetzte.

„Es ist uns wichtig, dass der Erhalt dieser Verkehrsverbindung in die zukünftige Planung einfließt“, betont Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Oliver Möllner (ÖVP). Zustimmung fand das Grobkonzept sowie die Weiterführung der Planung hingegen bei Grünen und SPÖ, die einen eigenen Antrag dazu einbrachten.

Keine Mehrheit für die Resolution

Bezug nehmend auf die Sorge von Möllner, dass es durch die Neugestaltung zu Verkehrsproblemen kommen könnte, meldete sich Bezirksrat Michael Karg (Grüne) zu Wort. Er unterstrich, dass dies „nach Meinung der Expertinnen und Experten der MA 46 und der Wiener Linien gut begründet" wäre. „Daher wird es auch im Gegensatz zu Ihren Behauptungen keine Ausweichrouten oder Umwegfahrten geben“, so Karg.

Bezirksvize Oliver Möllner (ÖVP) warnt einem Verkehrschaos durch die neue Verkehrsführung.  | Foto: ÖVP Währing
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Bezirksrat Florian Stöger (NEOS) sprach sich hingegen für die Resolution aus. Gründe dafür seien einerseits die finanziellen Belastungen für den Bezirk und andererseits die verkehrlichen Auswirkungen. Die Zustimmung fand die Resolution schlussendlich jedoch nicht. Gegen die Stimmen von FPÖ, ÖVP und NEOS wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt.

Antrag auf Weiterführung der Planung angenommen

Anders verlief es hingegen bei einem Antrag von Grünen und SPÖ. Diese sprachen sich dafür aus, dass die mögliche Neugestaltung auf Basis des Grobkonzepts weiterentwickelt werde. Der Antrag wurde mit den Stimmen von Grünen, SPÖ und KPÖ/Links angenommen. „Das vorliegende Grobkonzept zeigt so viele mögliche Verbesserungen für die Menschen in Währing“, freut sich daher Klubobfrau Raphaela Veit (Grüne).

„Es ist erfreulich, dass sich viele Ideen und Forderungen der SPÖ Währing im präsentierten Grobkonzept wiederfinden. Gleichzeitig gilt: Eine Entscheidung kann es erst geben, wenn alle Fakten, Zahlen und Kosten auf dem Tisch liegen“, resümiert Marcus Altmann, Klubvorsitzender der SPÖ.

In die Erstellung des Grobkonzepts seien bereits mehr als 1.200 Rückmeldungen aus der Bevölkerung eingeflossen. Die vorgesehene Platzerweiterung wurde von den zuständigen Magistratsabteilungen sowie den Wiener Linien grundsätzlich als umsetzbar eingestuft. Bis zum Jahresende soll nun eine Entscheidung über eine mögliche Umsetzung vorliegen.

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