Kategorie Wirtschaft und Dienstleistung
Tennengauer Wandermarkt gewinnt den Regionalitätspreis 2021
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- Preisübergabe: Sylvia und Juliane Rettenbacher mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg, Peter Buchmüller.
- Foto: BB Salzburg/Franz Neumayr
- hochgeladen von Thomas Fuchs
Der neue Tennengauer Wandermarkt ist ein Vorzeigeprojekt: alles aus der Region und jedes Mal woanders.
BAD VIGAUN. Der Tennengauer Wandermarkt ist ein Projekt der "Waldhoferin" Juliane Rettenbacher aus St. Koloman. "Im letzten Jahr haben wir bemerkt, dass regionale Produkte immer stärker nachgefragt werden. Jetzt halten wir mit vielen Anbietern einen wandernden Markt ab, jede Woche an einem anderen Ort", erklärt Rettenbacher ihre Motivation. Mit ihrem Projekt hat sie den Regionalitätspreis 2021 in der Kategorie "Wirtschaft und Dienstleistung" gewonnen. "Ich war ganz überrascht über die vielen Gratulationen, der Preis bedeutet mir sehr viel", freut sich Juliane Rettenbacher.
Von Ort zu Ort
Start war am Samstag, 29. Mai, in Kuchl. Seither wandert der Markt jeden Samstag – von 8 bis 12 Uhr – im Monat: diese Woche in Bad Vigaun (Parkplatz Hauptschule), den Samstag davor in Kuchl (Ortsmitte, Volksschule), St. Koloman (Dorfplatz) und am letzten Samstag des Monats dann in Scheffau (Gemeindeamt). Das Projekt "Wandermarkt Tennengau" wird mit 30.000 Euro als "Leaderprojekt" gefördert.
Regionale Schmankerl
Örtliche Produkte sind das Herzstück der zahlreichen Kleinbetriebe im Tennengau. Die Teilnehmer in Bad Vigaun haben eine breite Palette an Angeboten aufgestellt, von hofgemachten Köstlichkeiten bis hin zu Geschirr aus Zirbenholz und selbstgemachter Babykleidung. Julia Kreer und Sophia Rettenbacher präsentieren köstlichen Käse und Joghurt vom Jerseyrind, alles ist selbstgemacht. Sandra Leis und Christine Fröschl schöpfen aus dem Wissen um Kräuter und Pflanzen: Handgepflückt und selbst erstellt, gibt es hier veredelte Kräuter, Elixiere und Löwenzahnkaffee zu haben. "Zirbig" geht es bei Patricia Solka aus St. Koloman zu: In mühevoller Handarbeit entstanden Schüsseln, Behälter und weitere Gegenstände aus dem beruhigenden Holz der Zirbe.
Verena Wögerbauer aus Kuchl hat eigentlich Architektur in Innsbruck studiert. Mit selbstgenähten Taschen und Beuteln hat sie sich nun ein zweites Standbein geschaffen und ist Mitglied des Wandermarktes. Extra aus Liefering ist auch Maria Putzhammer gekommen, bei ihr gibt es saisonales und regionales Gemüse zu kaufen. Viele weitere Aussteller präsentierten ihre Besonderheiten am zweiten Tennengauer Wandermarkt, diesen Samstag zieht der Markt nach Kuchl weiter. In Planung sind auch zwei weitere Bereicherungen des wandernden Marktes: "Wir planen ein Weihnachtspackerl mit regionalen Produkten und vielleicht gibt es nächstes Jahr ein Gemüsekisterl", freut sich Juliane Rettenbacher.
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