Schärding
Mehr als 1.000 Weihnachtslichter beleuchten ihr Haus

- In der Adventszeit ist das Haus der Familie Wagner in Schärding immer zwischen halb fünf und acht Uhr abends weihnachtlich beleuchtet.
- Foto: Bichler
- hochgeladen von Michelle Bichler
Im Advent verwandelt sich das Haus der Familie Wagner in der Schärdinger Bahnhofstraße jedes Jahr in ein richtiges "Lichterhaus".
SCHÄRDING. Am Balkon leuchten Sterne, entlang der Regenrinne umrahmen Lichterketten die Silhouette des Hauses, etliche Bäume im Garten erstrahlen in einem warmen Licht und ein Wasserfall aus leuchtenden Ketten fällt vom Dach runter. "Wir alle zusammen lieben die Weihnachtszeit. Und das Schmücken von Haus und Garten gehört da einfach dazu", erzählt Reinhard Wagner. Etwa eine Woche vor Beginn der Adventszeit holen er und seine Familie deshalb jedes Jahr etliche Schachteln mit Ketten und Leuchtelementen vom Dachboden und beginnen mit den Aufbauarbeiten. "Da helfen alle mit. Heuer hat's etwa zwei Tage gedauert, bis alles an seinem Platz war", berichtet Wagner Senior.
Vor 15 Jahren mit einem Baum angefangen
Seit gut 15 Jahren wächst die Lichtersammlung der Wagners stetig an. "Angefangen hat's mit einem beleuchteten Baum. Dann wurde es jährlich mehr", erinnern sich die Wagners. Wie viele Lichterketten sie mittlerweile besitzen, können sie gar nicht sagen. "Puh, das haben wir nie gezählt. Wäre eigentlich mal ganz interessant, wie viele Lampen es heute sind", schmunzelt Reinhard Wagner. Eingeschaltet werden sie jeden Abend von halb fünf bis acht Uhr – per Zeitschaltuhr. Dann erstrahlt ihr Haus bis Heiligen-Drei-Königs-Tag am 6. Jänner so richtig weihnachtlich.
"In dem Haus wohnt das Christkind"
Und kommt damit bei vielen gut an. "Den meisten gefällt's", wissen die Wagners von Nachbarn und Freunden. Bei einigen ist es sogar eine richtige Attraktion. "Im Altersheim stehen die Bewohner kurz vor halb fünf schon immer bei den Fenstern und warten bis die Lampen beginnen zu leuchten. Die freuen sich immer riesig", weiß Reinhard Wagner aus Erzählungen von Heimmitarbeitern. Und ein Schaulustiger hat ihm einmal berichtet, dass er mit seiner Enkelin immer zur Weihnachtszeit an ihrem Haus vorbeispazieren müsse, weil darin das Christkind wohne. "Da freust du dich dann schon, wenn du das hörst", so die Lichterhaus-Besitzer. Und nimmst auch die erhöhte Stromrechnung in Kauf. "Da wir fast nur LED-Lampen haben, halten sich die Mehrkosten aber in Grenzen. Das ist nicht so tragisch", meint Wagner senior.
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