Neubaugasse-Änderungen
Das sagt Bezirkschef Markus Reiter zu den Leserbriefen
- Die Zufahrt erfolgt etwa über die Siebensterngasse.
- Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
- hochgeladen von Pia Rotter
Zahlreiche Leserinnen und Leser teilten ihre Meinung zur neuen Verkehrsführung in der Neubaugasse. Doch was sagt eigentlich Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) dazu? MeinBezirk hat nachgefragt.
WIEN/NEUBAU. Ab Montag, 17. August, wird die Verkehrsführung in der Neubaugasse neu geregelt. Zwischen Siebensterngasse und Burggasse gilt künftig eine Einbahnregelung. Die Änderungen sollen den Durchzugsverkehr reduzieren und mehr Platz für Fußgänger schaffen.
Die neue Regelung sorgt allerdings nicht nur für Zustimmung. Zahlreiche Leserbriefe haben MeinBezirk erreicht. Während einige Anrainerinnen und Anrainer auf mehr Sicherheit und eine ruhigere Straße hoffen, kritisieren andere längere Zufahrtswege, Umwege und eine mögliche Verlagerung des Verkehrs in die Seitengassen.
"Sehr positiv"
Was sagt der Bezirkschef Markus Reiter (Grüne) dazu? Reiter bedankt sich zunächst für die „vielen engagierten Rückmeldungen und Leserbriefe aus der Wohnbevölkerung“. Gerade die direkten Anrainerinnen und Anrainer würden die geplante Verkehrsberuhigung „sehr positiv“ sehen. Gleichzeitig verstehe er, dass Veränderungen bei der Verkehrsführung Fragen oder Irritationen auslösen können.
- „Mein Team und ich nehmen diese Rückmeldungen ernst und stehen für offene Fragen gerne zur Verfügung“, so Reiter.
- Foto: Valentina Marinelic/MeinBezirk
- hochgeladen von Pia Rotter
Die Kritik nehme er ernst. „Mein Team und ich nehmen diese Rückmeldungen ernst und stehen für offene Fragen gerne zur Verfügung“, so Reiter. Dass die Neubaugasse durch die neue Regelung schlechter erreichbar werde, sieht der Bezirkschef nicht. „Sie bleibt erreichbar – lediglich die Zufahrtswege ändern sich“, erklärt er. Ziel sei es, den Durchzugsverkehr zu reduzieren, die Sicherheit“ zu erhöhen und mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger zu schaffen.
Basis konkreter Daten
Die Entscheidung sei außerdem nicht aus dem Bauch heraus getroffen worden, betont Reiter: „Für mich ist entscheidend, dass wir die Neubaugasse nicht aus dem Bauch heraus weiterentwickeln, sondern auf Basis konkreter Daten.“
Diese würden laut Bezirkschef zeigen, dass sich die Straße seit ihrer Umgestaltung positiv entwickelt habe. Außerdem sei die Neubaugasse für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks „die wichtigste Einkaufsstraße für den täglichen Einkauf“. Gemeinsam mit den Kaufleuten wolle man sie deshalb weiterentwickeln und „fit für die kommenden Jahre“ machen.
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