Schimanek (FPÖ): "ÖVP in Wörgl gehen Argumente aus"
Befürworter sollen sich deklarieren, ab welcher Wahlbeteiligung eine allfällige Volksbefragung für sie bindend ist.
In der Auseinandersetzung rund um den umstrittenen Ankauf der Liegenschaft Bad Eisenstein in Wörgl meldet sich nun auch FPÖ-Nationalrätin Carmen Schimanek zu Wort. Sie befürwortet voll inhaltlich den Vorstoß von Bürgermeisterin Hedi Wechner, eine Volksbefragung abzuhalten. Dass die ÖVP-nahen Listen in Wörgl nun den Tennisclub als Druckmittel missbrauchen und vor ihren Karren spannen, ist für Schimanek nicht nachvollziehbar. Für sie ist das einmal mehr der Beweis dafür, dass den Befürwortern des Ankaufs der Liegenschaft Bad Eisenstein die Argumente ausgehen. Schimanek vermutet in diesem Zusammenhang auch, dass seitens der Befürworter gegenüber den Tennisclubs in Wörgl Versprechungen gegeben wurden, die seitens der Stadtgemeinde ohnehin nicht eingehalten werden können, zumal diese höchstwahrscheinlich fernab jeglicher Realität sind. Schimanek möchte in diesem Zusammenhang auch noch darauf hinweisen, dass sie es demokratiepolitisch sehr bedenklich findet, wenn politische Entscheidungen nicht nach vernünftigen Kriterien getroffen werden. Vielmehr wird hier seitens der Befürworter eine „Klientelpolitik“ betrieben, die seines Gleichen sucht. „Augenscheinlich wird dies vor allem in der Person von Vizebürgermeisterin Evelin Treichl, die offenkundig in einem Naheverhältnis zu einigen Gesellschaftern der Bad Eisenstein GmbH steht. Jener Gesellschaft, die das Grundstück an die Stadtgemeinde Wörgl zu einem absolut erhöhten und nicht nachvollziehbaren Preis veräußern will“, so Schimanek weiter.
Die Forderung der Befürworter des Ankaufs der Liegenschaft Bad Eisenstein, dass eine allfällige Volksbefragung repräsentativ sein sollte, um dann auch umgesetzt zu werden, teilt Schimanek. Sie fordert die ÖVP-nahen Listen allerdings auf, sich zu äußern, ab welchem Prozentsatz der Wahlbeteiligung diese für sie bindend ist.
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