Realgymnasium Feldgasse
Schulweg und Vorplatz sollen aufgewertet werden
- Rund um den Schulstandort in der Feldgasse könnte sich in Zukunft einiges verändern.
- Foto: Neos Josefstadt
- hochgeladen von Pia Rotter
Neos und Grüne brachten in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung jeweils einen Antrag ein, der die Verbesserung des Schulwegs sowie den Schulvorplatz der AHS Feldgasse behandelt.
WIEN/JOSEFSTADT. Rund um den Schulstandort in der Feldgasse könnte sich in Zukunft einiges verändern. In der vergangenen Bezirksvertretung wurden zwei Anträge von den Grünen und Neos eingebracht, die sich mit der Gestaltung und Sicherheit des Bereichs rund um das Realgymnasium Feldgasse beschäftigen.
Neos haben sich vor allem mit der Situation am Schulvorplatz selbst befasst. Ihr Antrag richtet den Blick verstärkt auf diesen Bereich. Die zuständige Magistratsabteilungen MA 46 – Verkehrsorganisation soll prüfen, wie der Vorplatz attraktiver gestaltet werden kann – insbesondere durch zusätzliche Begrünung und Beschattung. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.
Attraktiver Vorplatz
„Im Zentrum des Projekts steht der Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler: Ein sicherer, attraktiver und klimafitter Vorplatz schafft Raum zum Ankommen, Durchatmen und Begegnen“, sagt Neos-Klubobfrau Julia Gremsl. Mit mehr Begrünung, Beschattung und einer besseren Gestaltung könne auch die Aufenthaltsqualität im Grätzl steigen. Direktorin Sabine Holl-Blauensteiner meint, dass der kleine Vorplatz vor dem Eingang nur begrenzten Bewegungsraum bietet.
- „Im Zentrum des Projekts steht der Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler: Ein sicherer, attraktiver und klimafitter Vorplatz schafft Raum zum Ankommen, Durchatmen und Begegnen“, sagt Neos-Klubobfrau Julia Gremsl.
- Foto: Neos
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Besonders während der Stoßzeiten sei die angrenzende Kreuzung Alserstraße/Kinderspitalgasse/Brünnlbadgasse/Feldgasse aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens eine Herausforderung für Kinder. „Der Schülerlotse steht nur eingeschränkt bereit, und für Radfahrende ist die Kreuzung besonders gefährlich“, so Holl-Blauensteiner.
Auch Lärm und stark ausgelastete Fahrradabstellplätze würden die Aufenthaltsqualität beeinträchtigen. Die Direktorin unterstützt die geplanten Maßnahmen der Bezirksvertretung: „Die Kinder gehören geschützt, der Bewegungsraum erweitert, begrünt und vor allem der Lärm reduziert, damit der Unterricht ungestörter und konzentrierter stattfinden kann.“
Reduktion des Durchzugsverkehrs
Die Grünen konzentrieren sich in ihrem Antrag auf den Verkehr rund um die Schule. Vorgeschlagen werden Maßnahmen wie die Reduktion des Durchzugsverkehrs oder die Einführung einer Schulstraße. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die MA 46 weist darauf hin, dass Schulstraßen in Wien derzeit nur vor Volksschulen eingerichtet werden. Für die Feldgasse müsste daher eine individuelle Lösung gefunden werden.
Bereits 2025 hatte der Bezirk eine Prüfung zur Verlegung eines Schutzweges vor die Kreuzung angeregt. Dies wäre nur mit baulichen Maßnahmen möglich, die jedoch vor einer Verkehrsänderung umgesetzt werden müssten. "Seitens des Bezirks wurde die Angelegenheit damals gegenüber der MA 46 nicht weiterverfolgt", heißt es.
"Der Antrag wurde an den Wiener Landtag übermittelt, wo er nun behandelt wird. In den nächsten acht Wochen sollten wir in der Mobilitätskommission eine Rückmeldung diesbezüglich erhalten", heißt es aus dem Büro der Bezirksvorstehung. Es bleibt also spannend, in welcher Form der Bereich rund um die Schule umgestaltet wird.
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