Neuer Anlauf für Windpark Schenkenfelden – Gegner gehen auf die Straße

SCHENKENFELDEN (fog). Burghard Massante, Geschäftsführer des Wind- und Energieverbundes Schaumburg, will den Plan eines Windparks in Schenkenfelden-Königsschlag nicht aufgeben. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 25. April, um 20 Uhr soll eine Flächenwidmung für Windkraftanlagen beschlossen werden. Massante wird den Gemeinderäten ein neues Gutachten des Vogelkundlers Harald Kutzenberger vorstellen, das sich mit dem Vogelflugkorridor im Mühlviertel auseinandersetzt. Das Gutachten soll Informationen enthalten, welche den Windmasterplan des Landes OÖ mit seinen Ausschlusszonen in ein anderes Licht rücken sollen. Der Windpark in Königsschlag würde sich laut dem Masterplan in einer Ausschlusszone befinden – also nicht genehmigt werden.

Plattform protestiert
So wie schon im Vorjahr, tritt die Plattform Energiezukunft SternGartl gegen den Windpark auf. Sie verfasste das Flugblatt "Die unendliche Geschichte des Windparks Steinberg", das an die Schenkenfeldner Haushalte ging. Außerdem wird während der Gemeinderatssitzung am Donnerstag auf dem Schenkenfeldner Marktplatz eine Kundgebung der Windparkgegner stattfinden. "Wir haben die Kundgebung schon bei der BH angemeldet. Denn Bürgermeister Winkler hat uns die Einhaltung des Masterplans versprochen", so die Plattform-Sprecherin Christiane Pirklbauer. Bürgermeister Karl Winkler, selbst beim Windenergie-Unternehmen "Zukunftsenergie" beteiligt, versteht die Aufregung nicht. Wenn sich der Gemeinderat beim Grundstück für eine Widmung auf Windkraftanlagen ausspricht, sei noch gar nichts entschieden: "Ohne das Okay von Linz geht sowieso nichts." Winkler betont, dass es in Schenkenfelden sowohl Befürworter als auch Gegner der Windenergie gäbe.
Windpark-Gegnerin Pirklbauer kritisiert auch den Zeitpunkt für die geplante Flächenwidmung, weil im Juni ein großes Marktfest zum Thema 300 Jahre Kalvarienberg in Schenkenfelden stattfindet. Die Königsschlager würden dazu auch viel beitragen, so Pirklbauer. Ortschef Winkler entgegnet: "Das Fest hat mit dem Windpark nichts zu tun."

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