Wiedner Bezirkswahl
Neos-Spitzenkandidat Sablatnig will grünen Mozartplatz

Johannes Sablatnig ist Neos-Spitzenkandidat für die Wiedner Bezirksvertretungswahl. MeinBezirk hat sich mit ihm getroffen. | Foto: Nathanael Peterlini/MeinBezirk
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  • Johannes Sablatnig ist Neos-Spitzenkandidat für die Wiedner Bezirksvertretungswahl. MeinBezirk hat sich mit ihm getroffen.
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Neos schickt einen Bezirksrat-Debütanten in die Wiedner Bezirksvertretungswahl. Johannes Sablatnig ist der neue Spitzenkandidat der Liberalen, MeinBezirk hat sich mit ihm getroffen.

WIEN/WIEDEN. Johannes Sablatnig ist 25 Jahre alt und der neue Spitzenkandidat für Neos bei der Wiedner Bezirksvertretungswahl. Die Rolle als Listenerster bedeutet für ihn auch das offizielle Debüt in der Bezirkspolitik.

MeinBezirk hat sich mit Sablatnig getroffen. Im Gespräch hat er von seinen Zielen und seinem Programm für die Wahl erzählt.

"Transparent und partizipativ"

Was ist Ihr Wahlprogramm?
JOHANNES SABLATNIG: Wir wollen die Wieden transparent und partizipativ mitgestalten. Es ist unser Anspruch, Politik mit den Menschen für die Menschen zu machen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bezirksvertretungssitzungen noch leichter von der Bevölkerung besucht werden können und dass die Anträge für alle leichter ersichtlich werden. Die Bürger sollen sich noch mehr beteiligen können.

Neos fordert noch mehr Beteiligungsprozesse, wie etwa bei der Argentinierstraße. | Foto: Nathanael Peterlini/MeinBezirk
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Ist Partizipation wichtig?
Wenn man von Tür zu Tür geht und sich Rückmeldungen der Bevölkerung zu Projekten wie der Argentinierstraße oder der Wiedner Hauptstraße anhört, dann merkt man, dass nicht alle mit der Umsetzung zufrieden sind. Das ist uns bewusst, deshalb wollen wir Partizipation weiter fördern.

Ist Letztere fehlgeschlagen?
Bei der Wiedner Hauptstraße teile ich die Meinung vieler. Im Projekt wäre mehr möglich gewesen. Wir werden versuchen, die Fehler in der Bezirksvertretung zu beheben. Es gibt bereits Anträge, die eine bessere Begrünung in den Beeten vorsieht. Zurzeit ist da noch viel Kies, wir hoffen, dass das besser gestaltet wird.

Supergrätzl Mühlgasse

Wie geht es jetzt weiter?
Jetzt kommt die Mühlgasse, sie wird zur Fußgängerzone. Wir wollen dabei an das ganze Grätzl denken und daraus ein "Supergrätzl" machen. Wenn man bei der Verkehrsberuhigung über die Mühlgasse hinaus sieht, tut das dem ganzen Grätzl gut.

Neos wolle rund um die Mühlgasse ein Supergrätzl schaffen. | Foto: Nathanael Peterlini/MeinBezirk
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Thema Leerstände im Bezirk.
Da muss man immer ein Auge darauf halten, es geht darum, Initiativen zu setzen, sodass es nicht zum Leerstand kommt. Eine Idee sind etwa Pop-up-Stores.

Mehr Grün oder Parkplätze?
Wir wollen auf alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Es gibt keine perfekte Lösung, manche Menschen sind auf Autos angewiesen. Wir sind der Meinung, dass man weiter mehr Alternativen zum motorisierten Individualverkehr bieten muss. Es gibt bereits viele neue Radwege im Bezirk, diese gehören ausgebaut.

Mozartplatz mit Verbesserungsbedarf

Orte mit Verbesserungsbedarf?
Der Mozartplatz ist eine Betonwüste. Man könnte ihn mit einfachen Maßnahmen begrünen und entsiegeln, ohne den Autoverkehr zu beeinflussen – ich war vor Kurzem dort und da sind in zehn Minuten genau zwei Autos vorbeigefahren.

Der Mozartplatz könnte weiter begrünt werden, ist sich Sablatnig sicher. | Foto: Salme Taha Ali Mohamed/MeinBezirk
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Thema Durchzugsverkehr.
Durchzugsverkehr ist ein Thema, das gelöst werden muss. Auch mit den Baustellen hat sich viel Verkehr angehäuft, das war nicht optimal geregelt. Wir fokussieren uns vor allem auf den Öffi-Verkehr, der bereits ein attraktives Angebot ist und noch besser vermarktet werden muss. Auch hier wieder unter der Devise der Partizipation.

Was ist Ihr Wahlziel?
In der vergangenen Wahl haben wir drei Mandate erreicht und das vierte knapp verpasst. Mit drei Mandaten wären wir zufrieden, vier würden unsere engagierte Arbeit bestätigen. Wir treten mit einem diversen Team an und wollen das Unsere leisten.


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