Umgestaltung Schelleingasse
Anwohner reden hier mit

Bei der Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen konnten die Anwohner den ersten Entwurf sehen und ihr Feedback dazu abgeben.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
6Bilder
  • Bei der Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen konnten die Anwohner den ersten Entwurf sehen und ihr Feedback dazu abgeben.
  • Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed

Im Rahmen zweier Bürgerbefragungen haben die Anrainer über die Zukunft der Schelleingasse diskutiert.

WIEN/WIEDEN. Die Schelleingasse soll umgestaltet werden. Wie das aussehen soll, steht allerdings noch nicht fest. Nachdem die Anwohner des betroffenen Straßenabschnitts per Postwurfsendung befragt worden waren, hat Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) in Zusammenarbeit mit einer Vertreterin der MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau sowie der Gebietsbetreuung den ersten Entwurf präsentiert.

Zwischen Blechturmgasse und Radeckgasse soll es eine neue  Anrainer-Parkplatzzone geben.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • Zwischen Blechturmgasse und Radeckgasse soll es eine neue Anrainer-Parkplatzzone geben.
  • Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed

Diese Pläne bauen auf die Antworten auf, welche die Bezirksvorstehung im Sommer erhalten hat. Im Zuge einer offenen Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen im Alois-Drasche-Park gab es jetzt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und seine Ideen einzubringen. Diese wurden gesammelt und sollen in die weiteren Planungen einfließen.

Eine begrünte radfreundliche Straße 

Der derzeitige Erstentwurf sieht die Umgestaltung der Schelleingasse in eine begrünte, fahrradfreundliche Straße vor. Entlang des betroffenen Abschnitts sollen 15 Bäume und sechs Blumenbeete gepflanzt werden. Darüber hinaus sollen die Gehsteige verbreitert werden, so, dass sie mindestens zwei Meter messen und die Schelleingasse als eine Einbahn geführt werden. 

15 neue Bäume und sechs Blumenbeete sollen in der Schelleingasse gepflanzt werden.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • 15 neue Bäume und sechs Blumenbeete sollen in der Schelleingasse gepflanzt werden.
  • Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed

Dadurch würden allerdings 36 Stellplätze für Autos wegfallen, die durch die Errichtung von weiteren Anrainer-Parkzonen zwischen der Radeckgasse und der Blechturmgasse, in der Radeckgasse selbst sowie zwischen der Schönburgstraße und der Petzvalgasse kompensiert werden sollen. Auch Sitzgelegenheiten, zwei Trinkbrunnen und weitere Radabstellplätze sowie -bügel sollen dazukommen.

Die Meinungen sind geteilt

Die Reaktionen waren an den beiden Nachmittagen gemischt: Während manche Anwohner die Pläne als einen ersten Schritt in die richtige Richtung begrüßen, gehen sie anderen nicht weit genug.

Bei der Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen konnten die Anwohner den ersten Entwurf sehen und ihr Feedback dazu abgeben.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • Bei der Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen konnten die Anwohner den ersten Entwurf sehen und ihr Feedback dazu abgeben.
  • Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed

Ein Wiedner, der in der Nähe wohnt und dort regelmäßig mit dem Fahrrad fährt, forderte etwa, dass die Schelleingasse in eine reine Radstraße ohne Autoverkehr umgewandelt werden solle. Eine andere Anrainerin stimmte ihm zu – mit der Begründung, dass das für Kinder den Schulweg sicherer machen würde.

Parkplätze sind gefragt

Gleichzeitig gab es Stimmen von meist älteren Anwohnern gegen den Wegfall der Parkplätze. "Warum brauchen wir Bäume, wenn wir schon einen Park haben?", fragte eine aufgebrachte Frau.

Was wünschst Du dir für die Schelleingasse?

"Ich verstehe schon, dass man Bäume pflanzt. Aber ich glaube nicht, dass wir in diesem kleinen Bereich 15 davon brauchen." Auch dass einige Parkplätze wegfallen müssen, sei für sie verständlich. 36 seien aber zu viele. Ein anderer Anrainer pfichtet ihr bei und erzählt, dass er letzte Woche eine halbe Stunde auf der Suche nach einem Parkplatz durch das Grätzel gefahren sei. 

Während ein Anrainer eine reine Radstraße in der Schelleingasse fordert, wollen andere, dass so wenig Parkplätze wie möglich verloren gehen.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • Während ein Anrainer eine reine Radstraße in der Schelleingasse fordert, wollen andere, dass so wenig Parkplätze wie möglich verloren gehen.
  • Foto: Salme Taha Ali Mohamed
  • hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed

Rückmeldungen werden eingearbeitet 

"Wir werden alle Fragen und Ideen, die aufgekommen sind, noch einmal besprechen und dann unsere Pläne überarbeiten. Es ist mir wichtig, hinzuhören, was die Menschen brauchen. Deswegen mache ich diese Bürgerbeteiligung", so Halbwidl.

Das könnte Dich auch interessieren: 

Die Zukunft der Schelleingasse

Wieder zurück zu den Wurzeln
Kleine Margaretenstraße ohne Autos?
Bei der Bürgerbeteiligung an zwei Nachmittagen konnten die Anwohner den ersten Entwurf sehen und ihr Feedback dazu abgeben.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
Zwischen Blechturmgasse und Radeckgasse soll es eine neue  Anrainer-Parkplatzzone geben.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
15 neue Bäume und sechs Blumenbeete sollen in der Schelleingasse gepflanzt werden.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
Auch neue Trinkbrunnen und Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum sollen errichtet werden. Daneben werden weitere Radständer und -bügel aufgestellt.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
Im Juni wurde eine erste Anwohnerbefragung durch Briefe durchgeführt.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
Während ein Anrainer eine reine Radstraße in der Schelleingasse fordert, wollen andere, dass so wenig Parkplätze wie möglich verloren gehen.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
Anzeige
Vom Baustellen-Know-how zum Wachstumsbetrieb: E&B KANTTEILE setzt mit der WKBG seinen Wiener Erfolgskurs konsequent fort. Im Bild von links: WKBG-Vorstand Florian Zellmann, Projektleiterin Andrea Perchtaler und E&B KANTTEILE GmbH-Geschäftsführer Engin Yüksek. | Foto: WKBG
3

WKBG Erfolgsstories
E&B KANTTEILE setzt mit der WKBG Erfolgskurs konsequent fort

Seit 2019 steht die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) der E&B KANTTEILE GmbH bei wichtigen Entwicklungsschritten zur Seite. Was mit der Begleitung beim Ausbau des ursprünglichen Standortes begann, hat sich zu einer langfristigen Partnerschaft entwickelt. Heute ist das Wiener Unternehmen an einem größeren Standort tätig und die WKBG bereits zum dritten Mal beteiligt. Wachstum passiert selten in einem einzigen großen Schritt. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN


Hier gehts zu den aktuellen Nachrichten aus Wien

Breaking News als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook

MeinBezirk auf Instagram

MeinBezirk auf Twitter

MeinBezirk auf WhatsApp

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus deinem Bezirk und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.