Stärkung für das Dorf

Dorf ohne Leben? Bgm. Bernhard Huter und Bundesrat Georg Keuschnigg laden zur Diskussion nach Schnann.
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  • hochgeladen von Othmar Kolp

Der Bezirk Landeck ist vom demographischen Wandel besonders betroffen. Vor allem die kleinen Gemeinden kämpfen um den Erhalt des Dorflebens. "Wir dürfen jetzt nicht jammern, sondern müssen alles tun, um unsere Orte lebendig zu erhalten“, erklärt Forum Land-Landesobmann-Stv. und Bgm. Bernhard Huter. Kauns ist ein Paradebeispiel: Die Infrastruktur bröckelt seit Jahren weg. "Früher hatten wir noch zwei Nahversorger und die Zukunft des einzigen Gasthauses steht in den Sternen", so Bgm. Huter. Aufgrund der knappen Baulandreserven ist es auch nicht realistisch Betriebe anzusiedeln.

Im Wegzug der jungen und gut ausgebildeten Frauen in die Städte sieht Bgm. Huter ein Hauptproblem. Die Männer sind stärker verwurzelt. Mit neuen Ideen könne man punkten, glaubt der Bürgermeister.

Bundesrat und Forum-Land-Landesobmann Georg Keuschnigg will aktiv Lobbying für den ländlichen Raum betreiben. "Wir brauchen in allen Regionen Tirols gleichwertige Bedingungen", nennt Keuschnigg das Ziel. Als konkrete Maßnahme nennt er die Stärkung der dörflichen Infrastruktur. „Derzeit wird viel über die Glasfaserausrollung diskutiert. Eine gute Internetanbindung bis ins letzte Tal hat auch mit Lebensqualität zu tun", betont Keuschnigg. Ebenfalls muss die finanzielle Benachteiligung der Dörfer im Finanzausgleich 2014 korrigiert werden.

Auch gegen die Ausdünnung der Postzustellungen wollen die Forum-Land-Verantwortlichen ankämpfen. Dazu findet am 14. Mai ein Gespräch mit Postdirektor Georg Pölzl statt.

Diskussion in den Dörfern
Als Vertreter des ländlichen Raums wollen Huter und Keuschnigg im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Dorf ohne Leben" mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Die erste Gelegenheit dazu gibt es am 24. April in Schnann (GH Traube, Beginn 20.00 Uhr). Weitere Termine sind in Zams (16. Mai), in Prutz (24. Mai) und in Ischgl (6. Juni).

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