Neue Kläranlage für Hadersdorf

- hochgeladen von Doris Necker
HADERSDORF/KAMP. „Ich sehe mich als sachorientierter Manager und arbeite zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeisterin Liselotte Golda in einem Gespräch mit den Bezirksblättern Krems. Die Ortschefin ergänzt dazu: Mit Kommunikation, Kompetenz und ehrlicher Arbeit verfolge ich meine Ziele, auch für unsere Jugend, die sich daran orientieren soll. Ich glaube daran, dass so die Probleme der heutigen Zeit einfach besser zu lösen sind.“
Zahlreiche Projekte wurden seit ihrem Amtstritt vor einigen Jahren umgesetzt. Auch die finanzielle Lage der schmucken Kampgemeinde konnte gemeinsam mit Unterstützung des Landes NÖ verbessert werden.
Als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, gilt die Kläranlage, die bis 2019 neu gebaut werden muss.
„Im vergangenen Herbst die Abgaben für Wasser und Abwasser angehoben wurden, um entsprechende Rücklagen dafür anzusparen. Ich hätte bis nach der Gemeinderatswahl im Jänner warten können, aber das ist nicht meine Art“, so Golda, die ehrlich zu der Bevölkerung sein möchte. Sie bestätigt, dass damit kein finanzieller Vorteil der Gemeinde sondern der Nutzen erarbeitet wird, das heißt: Trinkwasser in exzellenter Qualität und den einwandfreien Abwassertransport zu sichern.
In den vergangenen vier Jahren wurde die Digitalisierung von Kanal und Wasser durchgeführt. Heuer erfolgt der Abschluss der Vorarbeiten für die neue Kläranlage, die auch mit Förderungen seites des Ladens NÖ finanziert werden.
Froh ist die Bürgermeisterin auch, dass nun alle Projektplanungen für den Hochwasserschutz-Kammern unter Dach und Fach sind. Der Spatenstich wird im Frühjahr 2016 stattfinden. Ende 2017 sollten alle Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Gemeinde vor weiteren Hochwasser sicher sein.
In den vergangenen vier Jahren ließ die Gemeinde die öffentlichen Gebäude thermisch sanieren. In der Volksschule erfolgte die Deckenisolierung sowie der Tausch der Fenster. Bis auf den Trakt über der Apotheke wurden im Rathaus die Fenster bereits gewechselt. Die Planungen für einen Lift für ein barrierefreies Gemeindeamt sind ebenfalls abgeschlossen
Zwischen Hadersdorf und Kammern wurde ein Rad- und Fußweg gemeacht und die Wasserleitung für das Betriebsgebiet verlegt. Zur Zeit befinden sich eine Tankstelle mit Motel und einen Insatllateur im Betriebsgebiet. Im Betriebsgebiet Nord stehen für Interessierte noch rund 8.000 Quadratmeter zur Verfügung, wobei eine flexiblöe Ausrichtung und Größe derzeit möglich ist. Hadersdorf stellte die gesamte Gemeinde bereits auf umweltfreundliche LED-Beleuchtung um.
Freude bereitet Bürgermeisterin Golda der neue, große Kultur- und Pfarrsaal. Er bietet Musik- und Kabarettvorstellungen, Vorträgen, Theateraufführungensowie anderen Veranstaltungen ausreichend Platz."Karl Mollner, der stellvertretende Pfarrgemeinderat, hat sich dafür enorm und vorbildlich eingesetzt", lobt Golda den Einsatz des Bürgers. Die Finanzierung von 160.000 Euro übernahmen je zur Hälfte Gemeinde und Land, außerdem zahlten je ein Drittel die Pfarre sowie die Diözese.
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